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Mexiko: Die jüngste Zinserhöhung um 50 Basispunkte - dieser Zinsschritt wird nicht ausreichen
18.11.16 15:23
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Edwin Gutierrez, Head of Emerging Markets Sovereign Debt bei Aberdeen Asset Management, kommentiert die jüngste Zinserhöhung in Mexiko um 50 Basispunkte wie folgt:
Jede Reaktion aus Mexiko sei besser als keine. Aber dieser Zinsschritt werde nicht ausreichen. Der Peso sei der Hauptleidtragende des Post-Trump-Ausverkaufs bei den Emerging Markets-Währungen. Die Zentralbank hätte der Situation mit einer Zinserhöhung von mindestens 75 Basispunkten begegnen müssen. Das sei eine ausgelassene Gelegenheit gewesen. Wir dürften nun noch aggressivere Ausverkäufe der Währung erleben, so die Experten von Aberdeen Asset Management.
Die Zeit werde zeigen, was die Bank als nächstes tun werde. Die Märkte hätten den ersten Schock des überraschenden Ausgangs der US-Wahl verdaut. Aber die weiteren Maßnahmen der Banco de Mexico würden davon abhängen, wie sich der Peso in den kommenden Monaten verhalte und wie sehr sich die Wahlrhetorik des gewählten US-Präsidenten Trump mit der tatsächlichen Politik decke. (18.11.2016/alc/a/a)
Jede Reaktion aus Mexiko sei besser als keine. Aber dieser Zinsschritt werde nicht ausreichen. Der Peso sei der Hauptleidtragende des Post-Trump-Ausverkaufs bei den Emerging Markets-Währungen. Die Zentralbank hätte der Situation mit einer Zinserhöhung von mindestens 75 Basispunkten begegnen müssen. Das sei eine ausgelassene Gelegenheit gewesen. Wir dürften nun noch aggressivere Ausverkäufe der Währung erleben, so die Experten von Aberdeen Asset Management.
Die Zeit werde zeigen, was die Bank als nächstes tun werde. Die Märkte hätten den ersten Schock des überraschenden Ausgangs der US-Wahl verdaut. Aber die weiteren Maßnahmen der Banco de Mexico würden davon abhängen, wie sich der Peso in den kommenden Monaten verhalte und wie sehr sich die Wahlrhetorik des gewählten US-Präsidenten Trump mit der tatsächlichen Politik decke. (18.11.2016/alc/a/a)


