Mexiko: Leitzinserhöhung um 50 Bp zeigt Wirkung


03.03.17 09:00
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Verantwortlichen in Mexiko kämpfen - neben den hausgemachten Problemen - vor allem mit den sich immer klarer abzeichnenden protektionistischen Grundsätzen der Handelspolitik der neuen US-Regierung, berichten die Analysten der Nord LB.

Das ökonomische Umfeld habe sich somit eingetrübt. Donald Trump plane nicht nur eine Mauer an der Grenze zwischen den beiden Ländern zu errichten; er fordere bekanntlich auch eine Neuverhandlung des Freihandelsabkommens NAFTA, was sich für die mexikanische Wirtschaft perspektivisch als vielleicht sogar noch problematischer erweisen könnte. Folglich sei die mexikanische Währung unter deutlichen Druck gekommen. Der Wechselkurs des Mexikanischen Peso (MXN) zum US-Dollar bleibe damit das Sorgenkind der Wirtschaftspolitiker in Mexiko.

Zur Vermeidung weiterer Abwertungstendenzen, die verschärfte Inflationsprobleme auslösen würden, habe die mexikanische Notenbank jüngst die Leitzinsen abermals um 50 Bp erhöht. Diese geldpolitische Maßnahme zeige Wirkung; der Wechselkurs des Peso zum US-Dollar notiere mittlerweile wieder klar unterhalb der Marke von 21 MXN pro USD. Nun werde allerdings das höhere Leitzinsniveau langsam zu einem Problem. In diesem Umfeld werde die Banxico ihre Zinsanhebungen perspektivisch wieder stärker mit den geldpolitischen Maßnahmen der US-Notenbank synchronisieren. (Ausgabe vom 24.02.2017) (03.03.2017/alc/a/a)




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