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Mexiko: Inflation zieht leicht an - anhaltende Sorgen vor US-Zöllen
31.03.25 11:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die unsichere Entwicklung im Handelskonflikt mit den USA belastet die mexikanische Wirtschaft weiterhin stark - trotz der bis Anfang April ausgesetzten US-Zölle auf Importe aus Mexiko, so die Postbank Research.
Die Industrieproduktion sei im Januar mit 2,9 Prozent zum Vorjahr stärker als erwartet (minus 1,8 Prozent) zurückgegangen. Dies sei der stärkste Rückgang seit März 2024 gewesen.
Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe habe sich im Februar weiter verschlechtert. Der PMI sei mit 47,6 Punkten weiter in den Kontraktionsbereich gefallen und habe den schnellsten Abschwung seit fünf Monaten signalisiert. Bei mexikanischen Konsumenten habe sich der Stimmungsabfall im Februar den vierten Monat in Folge fortgesetzt.
Die jährliche Inflationsrate habe im Februar wie erwartet von 3,6 auf 3,8 Prozent zugelegt und sei damit noch im Zielkorridor der Notenbank Banxico (2-4 Prozent) geblieben. Zudem habe sich die Kerninflation unterhalb von 3,7 Prozent stabilisiert.
Nachdem Banxico den Leitzins Anfang Februar wie erwartet auf 9,5 Prozent gesenkthabe, dürften weitere Zinssenkungen folgen - möglicherweise bereits Ende März. Dabei verschaffe der zuletzt schwächere US-Dollar den mexikanischen Währungshütern etwas Luft.
Zum stärkeren Euro dürfte der Druck für den Fall weiterer Zinssenkungen durch Banxico jedoch zunehmen, das EUR/MXN-Währungspaar könnte bis Ende des dritten Quartals Richtung 22,60 tendieren. (Währungsbulletin April 2025) (31.03.2025/alc/a/a)
Die Industrieproduktion sei im Januar mit 2,9 Prozent zum Vorjahr stärker als erwartet (minus 1,8 Prozent) zurückgegangen. Dies sei der stärkste Rückgang seit März 2024 gewesen.
Die jährliche Inflationsrate habe im Februar wie erwartet von 3,6 auf 3,8 Prozent zugelegt und sei damit noch im Zielkorridor der Notenbank Banxico (2-4 Prozent) geblieben. Zudem habe sich die Kerninflation unterhalb von 3,7 Prozent stabilisiert.
Nachdem Banxico den Leitzins Anfang Februar wie erwartet auf 9,5 Prozent gesenkthabe, dürften weitere Zinssenkungen folgen - möglicherweise bereits Ende März. Dabei verschaffe der zuletzt schwächere US-Dollar den mexikanischen Währungshütern etwas Luft.
Zum stärkeren Euro dürfte der Druck für den Fall weiterer Zinssenkungen durch Banxico jedoch zunehmen, das EUR/MXN-Währungspaar könnte bis Ende des dritten Quartals Richtung 22,60 tendieren. (Währungsbulletin April 2025) (31.03.2025/alc/a/a)
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