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Mexiko: Industrie schwächelt - Inflation rückläufig
06.01.25 12:20
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Preisdruck in Mexiko hat im November wieder nachgelassen: Die jährliche Inflationsrate sank von 4,8 auf 4,6 Prozent, die monatliche von knapp 0,6 auf 0,4 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Erfreulich sei auch gewesen, dass sich der Rücksetzer der bereits seit vielen Monaten sinkenden Kerninflationsrate beschleunigt habe. Gegenüber dem Vormonat sei sie im November von 0,3 auf 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahr von 3,8 auf 3,6 Prozent zurückgegangen.
Allerdings habe die Aktivität in Mexikos Industrieunternehmen zu Beginn des vierten Quartals weiter abgenommen. Getrieben durch deutliche Rückgänge im Baugewerbe sowie im Bergbau habe die Industrieproduktion im Oktober mit 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr den dritten Monat in Folge abgenommen.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im Oktober entgegen dem Marktkonsens leicht nachgegeben.
Die Arbeitslosenquote sei im Oktober erfreulicherweise von 2,9 auf 2,5 Prozent gesunken und habe damit den niedrigsten Stand seit März erreicht.
Auf ihrer letzten Sitzung des Jahres habe die Notenbank Banxico wie erwartet den Leitzins von 10,25 auf 10,0 Prozent gesenkt. Auch 2025 dürften die Währungshüter die konjunkturelle Erholung mit weiteren Zinssenkungen flankierend begleiten. Die große Unbekannte bleibe die Handelspolitik der USA.
Treibe auch die EZB ihren Lockerungszyklus voran und würden stärkere US-Zölle auf Mexiko-Importe ausbleiben, könnte der Mexikanische Peso (MXN) bis Mitte 2025 in Richtung EUR/MXN 20,50 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Januar 2025) (06.01.2025/alc/a/a)
Erfreulich sei auch gewesen, dass sich der Rücksetzer der bereits seit vielen Monaten sinkenden Kerninflationsrate beschleunigt habe. Gegenüber dem Vormonat sei sie im November von 0,3 auf 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahr von 3,8 auf 3,6 Prozent zurückgegangen.
Allerdings habe die Aktivität in Mexikos Industrieunternehmen zu Beginn des vierten Quartals weiter abgenommen. Getrieben durch deutliche Rückgänge im Baugewerbe sowie im Bergbau habe die Industrieproduktion im Oktober mit 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr den dritten Monat in Folge abgenommen.
Die Arbeitslosenquote sei im Oktober erfreulicherweise von 2,9 auf 2,5 Prozent gesunken und habe damit den niedrigsten Stand seit März erreicht.
Auf ihrer letzten Sitzung des Jahres habe die Notenbank Banxico wie erwartet den Leitzins von 10,25 auf 10,0 Prozent gesenkt. Auch 2025 dürften die Währungshüter die konjunkturelle Erholung mit weiteren Zinssenkungen flankierend begleiten. Die große Unbekannte bleibe die Handelspolitik der USA.
Treibe auch die EZB ihren Lockerungszyklus voran und würden stärkere US-Zölle auf Mexiko-Importe ausbleiben, könnte der Mexikanische Peso (MXN) bis Mitte 2025 in Richtung EUR/MXN 20,50 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Januar 2025) (06.01.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


