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Mexiko: Disinflationsprozess stagniert im März
28.05.24 10:25
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Einer ersten Schätzung zu Folge kühlte sich die Konjunktur Mexikos im ersten Quartal mit einem realen BIP-Wachstum von 1,6 Prozent im Jahresvergleich deutlicher als erwartet ab, so die Analysten von Postbank Research.
Nach robusten 2,5 Prozent im vierten Quartal 2023 hätten die Analysten mit einem Rückgang auf 2,1 Prozent gerechnet.
Nachdem die Industrieproduktion in den ersten beiden Monaten des Jahres um 2,6 bzw. 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt habe, sei der Rückgang im März mit 3,0 Prozent höher als die erwarteten minus 1,2 Prozent ausgefallen.
Die Wachstumsdynamik der seit Monaten boomenden Fertigungsindustrie dürfte zu Beginn des vierten Quartals etwas abgenommen haben. Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes sei von 52,2 auf 50,8 Punkte gesunken. Die Ausfuhren der mexikanischen Automobilindustrie seien derweil im April um 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und hätten mit knapp 290 Tausend Stück einen neuen monatlichen Absatzrekord markiert.
Wie erwartet sei die jährliche Inflationsrate im April von 4,4 auf 4,7 Prozent gestiegen, während sich der Rückgang der Kernrate fortgesetzt habe und mit 4,4 Prozent den niedrigsten Stand seit knapp drei Jahren markiert habe.
Nach einer ersten Zinssenkung im März habe die Notenbank Banxico Anfang Mai den Leitzins erwartungsgemäß bei 11,0 Prozent belassen. Nehme sie den Lockerungszyklus in den kommenden Monaten wieder auf, könnte der Mexikanische Peso (MXN) bis September in Richtung EUR/MXN 19,30 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Juni 2024) (28.05.2024/alc/a/a)
Nach robusten 2,5 Prozent im vierten Quartal 2023 hätten die Analysten mit einem Rückgang auf 2,1 Prozent gerechnet.
Die Wachstumsdynamik der seit Monaten boomenden Fertigungsindustrie dürfte zu Beginn des vierten Quartals etwas abgenommen haben. Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes sei von 52,2 auf 50,8 Punkte gesunken. Die Ausfuhren der mexikanischen Automobilindustrie seien derweil im April um 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und hätten mit knapp 290 Tausend Stück einen neuen monatlichen Absatzrekord markiert.
Wie erwartet sei die jährliche Inflationsrate im April von 4,4 auf 4,7 Prozent gestiegen, während sich der Rückgang der Kernrate fortgesetzt habe und mit 4,4 Prozent den niedrigsten Stand seit knapp drei Jahren markiert habe.
Nach einer ersten Zinssenkung im März habe die Notenbank Banxico Anfang Mai den Leitzins erwartungsgemäß bei 11,0 Prozent belassen. Nehme sie den Lockerungszyklus in den kommenden Monaten wieder auf, könnte der Mexikanische Peso (MXN) bis September in Richtung EUR/MXN 19,30 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Juni 2024) (28.05.2024/alc/a/a)
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