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Mexikanische Zentralbank belässt Leitzins bei konstanten 7,00%
29.09.17 11:08
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Bei ihrem gestrigen Treffen hat die Mexikanische Zentralbank (Banxico) den Leitzins konstant bei 7,0% belassen, was beim mexikanischen Peso zu keinen großen Reaktionen führte, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Nach Ansicht der Analysten dürfte die Banxico den Start eines Zinssenkungszyklus von drei Faktoren abhängig machen: 1.) Eine weitere und nachhaltige Aufwertung des Mexikanischen Peso zum US-Dollar 2.) Eine signifikante Reduktion der derzeitigen Teuerungsrate (6,5% gg. Vj.) und damit eine Annäherung an das Inflationsziel von 3% gg. Vj. 3.) Eine anhaltende Unterauslastung der Produktionskapazitäten.
Unsicherheiten, die aus den Parlamentswahlen im kommenden Jahr und der Wiederverhandlung der NAFTA resultieren würden, sollten zunächst an den Devisenmärkten für eine erhöhte Volatilität sorgen, sodass die Analysten erst zur Jahresmitte 2018 mit einem entsprechenden Währungsentwicklungen rechnen würden. Auch die Inflation, die sie im vierten Quartal 2017 bei rund 6,5% gg. Vj. erwarten würden, sollte laut ihren Prognosen erst Ende 2018 unter 4% abtauchen und in die Nähe des Inflationsziels rücken.
Zuletzt dürfte sich auf Basis von OECD-Schätzungen die Unterauslastung der Produktionskapazitäten (gemessen an der Produktionslücke) fortsetzen. Anfang der zweiten Jahreshälfte 2018 dürfte für die Banxico erkennbar sein, dass die Voraussetzungen für den Beginn eines Zinssenkungszyklus gegeben seien. Entsprechend würden die Analysten für Mitte 2018 einen ersten Zinssenkungsschritt um 25 BP und eine weitere Anpassung um 25 BP im Laufe des Jahres prognostizieren, sodass der Leitzins Ende 2018 bei 6,50% liegen sollte. (29.09.2017/alc/a/a)
Nach Ansicht der Analysten dürfte die Banxico den Start eines Zinssenkungszyklus von drei Faktoren abhängig machen: 1.) Eine weitere und nachhaltige Aufwertung des Mexikanischen Peso zum US-Dollar 2.) Eine signifikante Reduktion der derzeitigen Teuerungsrate (6,5% gg. Vj.) und damit eine Annäherung an das Inflationsziel von 3% gg. Vj. 3.) Eine anhaltende Unterauslastung der Produktionskapazitäten.
Unsicherheiten, die aus den Parlamentswahlen im kommenden Jahr und der Wiederverhandlung der NAFTA resultieren würden, sollten zunächst an den Devisenmärkten für eine erhöhte Volatilität sorgen, sodass die Analysten erst zur Jahresmitte 2018 mit einem entsprechenden Währungsentwicklungen rechnen würden. Auch die Inflation, die sie im vierten Quartal 2017 bei rund 6,5% gg. Vj. erwarten würden, sollte laut ihren Prognosen erst Ende 2018 unter 4% abtauchen und in die Nähe des Inflationsziels rücken.
Zuletzt dürfte sich auf Basis von OECD-Schätzungen die Unterauslastung der Produktionskapazitäten (gemessen an der Produktionslücke) fortsetzen. Anfang der zweiten Jahreshälfte 2018 dürfte für die Banxico erkennbar sein, dass die Voraussetzungen für den Beginn eines Zinssenkungszyklus gegeben seien. Entsprechend würden die Analysten für Mitte 2018 einen ersten Zinssenkungsschritt um 25 BP und eine weitere Anpassung um 25 BP im Laufe des Jahres prognostizieren, sodass der Leitzins Ende 2018 bei 6,50% liegen sollte. (29.09.2017/alc/a/a)
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