Mexikanische Zentralbank belässt den Leitzins bei 8,25 Prozent


13.02.19 08:15
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die mexikanische Zentralbank beließ den Leitzins wie von Analysten erwartet zuletzt bei 8,25 Prozent, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Zwar habe die Inflation im Januar mit 4,37 Prozent über dem Notenbankziel von drei Prozent gelegen, jedoch könnte sich die derzeitige wirtschaftliche Abkühlung dämpfend auf die Teuerungsrate auswirken und somit ein Eingreifen der Zentralbank überflüssig machen. Stärker als erwartet sei zuletzt der Ausstoß im Verarbeitenden Gewerbe, das für über 50 Prozent der mexikanischen Industrieproduktion stehe, im Dezember im Vormonatsvergleich um 0,7 Prozent zurückgegangen. Auch Minenaktivitäten und die Produktion der Versorger hätten nachgelassen, lediglich das Baugewerbe habe zugelegt. Die Deutsche Bank rechnet mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums auf 2,2 Prozent im Schlussquartal 2018, auf 1,9 Prozent im zweiten Quartal 2019 und in der Konsequenz sogar mit einer Leitzinssenkung in der zweiten Jahreshälfte.

Unsicherheiten bestünden in den nächsten Monaten jedoch hinsichtlich der Ratifizierung des neuen Handelsabkommens mit den USA und Kanada, der Unberechenbarkeit der neuen Regierung und der weiteren Entwicklung des staatlichen Mineralölkonzerns Pemex. Durch diese Faktoren könnte es auch beim Peso zu erhöhten Schwankungen kommen. Dieser liege seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro mehr als 3,5 Prozent im Plus. (13.02.2019/alc/a/a)




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