Mehr US-Leitzinssenkungen erwartet


04.06.19 11:15
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nachdem der US-Dollar in der vergangenen Woche versucht hatte, die 1,11 zu knacken, ist er in den letzten Handelstagen wieder in die Gegenrichtung unterwegs, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Und in Anbetracht des Rückgangs der laufenden Verzinsung von US-Anleihen sei es schon fast erstaunlich, dass sich der US-Dollar so stabil gegenüber dem Euro halten könne. Zwar seien auch hier die laufenden Verzinsungen gefallen - erst gestern hätten zehnjährige Bundesanleihen ein neues Allzeittief von -0,219 Prozent verbucht. Der Spielraum für die EZB mit Blick auf eine geldpolitische Lockerung dürfte jedoch deutlich niedriger sein. Das würden laut Terminkontrakten auch die Märkte so sehen. Während in der Eurozone bis Jahresende gerade einmal fünf Basispunkte an Zinssenkungen eingepreist seien, seien es in den USA zurzeit über 60 Basispunkte - was mehr als zwei gewöhnlichen Zinsschritten entsprechen würde. Diese Entwicklung sei gestern noch von den Stimmungsindikatoren für das Verarbeitende Gewerbe unterstrichen worden. Während der Indikator für die Eurozone die Schnellschätzung bestätigt habe, sei der ISM deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben und auf 52,1 Saldenpunkte gesunken. (04.06.2019/alc/a/a)




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