Erweiterte Funktionen
Mehr Lockerung als gedacht? EZB laut Ökonomen auf expansivem Kurs
12.05.25 13:00
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die Zinsen in diesem Jahr stärker als bisher prognostiziert auf unter zwei Prozent senken, da die Inflation Anfang 2026 unter dem Zielwert der Institution liegen dürfte, so die Experten von "FONDS professionell".
Das gehe aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Ökonomen hervor.
Zinssenkungen im Juni und September wahrscheinlich
Nach sieben Senkungen um jeweils einen Viertelprozentpunkt seien laut der monatlichen Umfrage weitere Schritte im Juni und September wahrscheinlich. Damit würde der Einlagensatz von derzeit 2,25 auf 1,75 Prozent sinken. In der vorherigen Umfrage seien die Befragten davon ausgegangen, dass er während des gesamten Erhebungszeitraums bei 2 Prozent bleiben würde.
Die Analysten würden jedoch voraussagen, dass die EZB im ersten Quartal 2027 wieder auf 2 Prozent anheben werde, sodass die Prognose für den Endpunkt der Umfrage - das dritte Quartal 2027 - unverändert bleibe.
Inflationserwartungen leicht gesenkt
Die Analysten hätten ihre Inflationserwartungen gesenkt und würden nun von einem durchschnittlichen Preisanstieg von 1,7 und 1,8 Prozent in den ersten beiden Quartalen 2026 ausgehen, gegenüber 1,9 Prozent in der vorherigen Umfrage.
Die Währungshüter hätten sich zuletzt optimistisch zur Inflation geäußert und würden eine weitere Senkung der Zinsen vorbereiten, wobei der nächste Schritt wahrscheinlich im Juni erfolgen werde.
Angesichts der schwächelnden Konjunktur in Europa, insbesondere aufgrund der Handelszölle von US-Präsident Donald Trump, würden die Märkte zwei oder drei weitere Zinssenkungen in diesem Jahr einpreisen. (mb/Bloomberg) (12.05.2025/alc/a/a)
Das gehe aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Ökonomen hervor.
Zinssenkungen im Juni und September wahrscheinlich
Nach sieben Senkungen um jeweils einen Viertelprozentpunkt seien laut der monatlichen Umfrage weitere Schritte im Juni und September wahrscheinlich. Damit würde der Einlagensatz von derzeit 2,25 auf 1,75 Prozent sinken. In der vorherigen Umfrage seien die Befragten davon ausgegangen, dass er während des gesamten Erhebungszeitraums bei 2 Prozent bleiben würde.
Inflationserwartungen leicht gesenkt
Die Analysten hätten ihre Inflationserwartungen gesenkt und würden nun von einem durchschnittlichen Preisanstieg von 1,7 und 1,8 Prozent in den ersten beiden Quartalen 2026 ausgehen, gegenüber 1,9 Prozent in der vorherigen Umfrage.
Die Währungshüter hätten sich zuletzt optimistisch zur Inflation geäußert und würden eine weitere Senkung der Zinsen vorbereiten, wobei der nächste Schritt wahrscheinlich im Juni erfolgen werde.
Angesichts der schwächelnden Konjunktur in Europa, insbesondere aufgrund der Handelszölle von US-Präsident Donald Trump, würden die Märkte zwei oder drei weitere Zinssenkungen in diesem Jahr einpreisen. (mb/Bloomberg) (12.05.2025/alc/a/a)


