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Markt spekuliert über Leitzinssenkung der Bank of England
06.03.20 12:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Jüngste Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass die britische Wirtschaft zu Jahresbeginn Schwung geholt hat, so die Analysten von Postbank Research.
Beispielsweise habe sich der Composite-Einkaufsmanagerindex im Januar und Februar erstmals seit Sommer vergangenen Jahres zwei Monate in Folge oberhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten behauptet. Natürlich bleibe auch in Großbritannien abzuwarten, welche Auswirkungen die Corona-Epidemie auf die Konjunktur habe. Zudem würden Regierung und Notenbank hier mit dem Brexit noch an einer weiteren Front kämpfen. Würden die in dieser Woche begonnenen Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen mit der EU scheitern, drohe zum Jahresende unverändert ein harter Brexit. Mögliche Maßnahmen der Regierung gegen Corona, die bereits kommende Woche konkret angekündigt werden könnten, würden Steuererleichterungen für besonders stark betroffene Unternehmen oder staatliche Garantien für Unternehmenskredite umfassen.
Insbesondere werde aber nach der überraschenden, außerplanmäßigen Zinssenkung der US-Notenbank am vergangenen Dienstag spekuliert, ob die Bank of England ebenfalls eine geldpolitische Lockerung in Betracht ziehe - und ob sie damit bis zu ihrer nächsten regulären Zinsentscheidung am 26. März warten werde. Habe die am Markt gepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im März Ende vergangener Woche noch bei 50 Prozent gelegen, habe sie sich nunmehr glatt verdoppelt. Nach seiner scharfen Abwertung Ende Februar habe die Hoffnung auf Stützungsmaßnahmen zuletzt für leichte Kursgewinne des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro gesorgt. (06.03.2020/alc/a/a)
Beispielsweise habe sich der Composite-Einkaufsmanagerindex im Januar und Februar erstmals seit Sommer vergangenen Jahres zwei Monate in Folge oberhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten behauptet. Natürlich bleibe auch in Großbritannien abzuwarten, welche Auswirkungen die Corona-Epidemie auf die Konjunktur habe. Zudem würden Regierung und Notenbank hier mit dem Brexit noch an einer weiteren Front kämpfen. Würden die in dieser Woche begonnenen Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen mit der EU scheitern, drohe zum Jahresende unverändert ein harter Brexit. Mögliche Maßnahmen der Regierung gegen Corona, die bereits kommende Woche konkret angekündigt werden könnten, würden Steuererleichterungen für besonders stark betroffene Unternehmen oder staatliche Garantien für Unternehmenskredite umfassen.
Insbesondere werde aber nach der überraschenden, außerplanmäßigen Zinssenkung der US-Notenbank am vergangenen Dienstag spekuliert, ob die Bank of England ebenfalls eine geldpolitische Lockerung in Betracht ziehe - und ob sie damit bis zu ihrer nächsten regulären Zinsentscheidung am 26. März warten werde. Habe die am Markt gepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im März Ende vergangener Woche noch bei 50 Prozent gelegen, habe sie sich nunmehr glatt verdoppelt. Nach seiner scharfen Abwertung Ende Februar habe die Hoffnung auf Stützungsmaßnahmen zuletzt für leichte Kursgewinne des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro gesorgt. (06.03.2020/alc/a/a)
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