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Märkte konzentrieren sich 2022 auf Inflation und Pandemie
20.12.21 11:45
Neuberger Berman
New York (www.anleihencheck.de) - Patrick Barbe, Head of European Investment Grade Fixed Income bei dem unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalter Neuberger Berman, kommentiert die Aussagen der letzten EZB-Sitzung in diesem Jahr.
Die Beschlüsse der EZB würden die Normalisierung der Wirtschaft ankündigen. Der Markt sollte sich dem anschließen, sobald die Pandemie nicht mehr als Risiko einzustufen sei. Die Experten würden erwarten, dass der Markt wieder auf sein Vorkrisenniveau zurückkehre, mit Ausnahme der kurzfristigen Anleihen. Sie würden weiterhin von den Forward Guidance-Bedingungen profitieren: Die EZB werde die Leitzinsen nicht anheben, solange die Inflation kontinuierlich bei oder unter zwei Prozent liege. Daher würden die Experten Duration zunehmend untergewichten und damit beginnen, aus ihrem starken Über-Engagement in Unternehmensanleihen Gewinne mitzunehmen.
Die EZB habe sich für eine strengere Geldpolitik entschieden, die die Zinssätze nach oben treiben dürfte: Das Corona-Notprogramm werde im kommenden März auslaufen und das Asset Purchase Programm (das erweiterte Programm zum Ankauf von Vermögenswerten) werde nur für zwei Quartale und in geringerem Umfang als erwartet erhöht. Darüber hinaus würden auch die attraktiven Konditionen des TLTRO-III-Geschäfts im kommenden Juni auslaufen. Um diese Entwicklungen zu bewältigen, habe sich die EZB Flexibilität eingeräumt, sowohl in Bezug auf die Anlageklasse als auch auf ihren Zuständigkeitsbereich - so seien die PEPP-Portfolio-Reinvestitionen bis Ende 2024 verlängert worden. Dies sollte in Bezug zu den Pandemie- und Inflationsentwicklungen gesehen werden. Sie würden die Märkte dazu veranlassen, sich im kommenden Jahr auf diese Themenbereiche zu konzentrieren. (20.12.2021/alc/a/a)
Die Beschlüsse der EZB würden die Normalisierung der Wirtschaft ankündigen. Der Markt sollte sich dem anschließen, sobald die Pandemie nicht mehr als Risiko einzustufen sei. Die Experten würden erwarten, dass der Markt wieder auf sein Vorkrisenniveau zurückkehre, mit Ausnahme der kurzfristigen Anleihen. Sie würden weiterhin von den Forward Guidance-Bedingungen profitieren: Die EZB werde die Leitzinsen nicht anheben, solange die Inflation kontinuierlich bei oder unter zwei Prozent liege. Daher würden die Experten Duration zunehmend untergewichten und damit beginnen, aus ihrem starken Über-Engagement in Unternehmensanleihen Gewinne mitzunehmen.
Die EZB habe sich für eine strengere Geldpolitik entschieden, die die Zinssätze nach oben treiben dürfte: Das Corona-Notprogramm werde im kommenden März auslaufen und das Asset Purchase Programm (das erweiterte Programm zum Ankauf von Vermögenswerten) werde nur für zwei Quartale und in geringerem Umfang als erwartet erhöht. Darüber hinaus würden auch die attraktiven Konditionen des TLTRO-III-Geschäfts im kommenden Juni auslaufen. Um diese Entwicklungen zu bewältigen, habe sich die EZB Flexibilität eingeräumt, sowohl in Bezug auf die Anlageklasse als auch auf ihren Zuständigkeitsbereich - so seien die PEPP-Portfolio-Reinvestitionen bis Ende 2024 verlängert worden. Dies sollte in Bezug zu den Pandemie- und Inflationsentwicklungen gesehen werden. Sie würden die Märkte dazu veranlassen, sich im kommenden Jahr auf diese Themenbereiche zu konzentrieren. (20.12.2021/alc/a/a)
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