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Macht es noch Sinn, in Anleihen zu investieren?
23.04.18 12:47
Edmond de Rothschild Asset Management
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Rentenmärkte sind im Wandel, so die Experten von Edmond de Rothschild Asset Management.
Während die Renditen seit 2008 hauptsächlich das Resultat fallender Zinssätze seien, stehe der Markt nun mit der Normalisierung der Geldpolitik vor einigen Herausforderungen.
"Es wird zunehmend schwieriger, die Anleihemärkte zu verstehen", bestätige Guillaume Rigeade, Manager des Edmond de Rothschild Fund Bond Allocation bei Edmond de Rothschild Asset Management. "Die seit der Finanzkrise erzielte Performance zu wiederholen wird zukünftig ohne einen aktiven und flexiblen Ansatz unmöglich sein", sei er sich sicher.
Denn in ein Portfolio zurzeit keine Anleihen aufzunehmen hieße, mehrere diversifizierte Lösungen ungenutzt zu lassen, die darauf ausgerichtet seien, von der Konjunkturerholung zu profitieren. "Außerdem verlangen die derzeitigen Marktturbulenzen und die Rückkehr der Volatilität an den Aktienmärkten eine breite Diversifizierung", so der Anleiheexperte.
Es gebe jedoch nach wie vor Anlagechancen auf den Anleihenmärkten, die allerdings bei allen Marktinstrumenten eine sorgfältigere Auswahl und einen sehr flexiblen Anlageansatz erfordern würden. "Der Rentenmarkt umfasst weit mehr als nur eine Kategorie von Anleihen. Es gibt viele Instrumente, die besser 'gerüstet' sind, um sich in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen zu behaupten", betone Guillaume Rigeade.
Unternehmensanleihen und insbesondere europäische Hochzinspapiere seien laut Edmond de Rothschild Asset Management derzeit interessant, denn sie würden von besser werdenden Fundamentaldaten der Unternehmen profitieren. Auch nachrangige Anleihen aus dem Finanzsektor seien immer noch attraktiv. (23.04.2018/alc/a/a)
Während die Renditen seit 2008 hauptsächlich das Resultat fallender Zinssätze seien, stehe der Markt nun mit der Normalisierung der Geldpolitik vor einigen Herausforderungen.
Denn in ein Portfolio zurzeit keine Anleihen aufzunehmen hieße, mehrere diversifizierte Lösungen ungenutzt zu lassen, die darauf ausgerichtet seien, von der Konjunkturerholung zu profitieren. "Außerdem verlangen die derzeitigen Marktturbulenzen und die Rückkehr der Volatilität an den Aktienmärkten eine breite Diversifizierung", so der Anleiheexperte.
Es gebe jedoch nach wie vor Anlagechancen auf den Anleihenmärkten, die allerdings bei allen Marktinstrumenten eine sorgfältigere Auswahl und einen sehr flexiblen Anlageansatz erfordern würden. "Der Rentenmarkt umfasst weit mehr als nur eine Kategorie von Anleihen. Es gibt viele Instrumente, die besser 'gerüstet' sind, um sich in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen zu behaupten", betone Guillaume Rigeade.
Unternehmensanleihen und insbesondere europäische Hochzinspapiere seien laut Edmond de Rothschild Asset Management derzeit interessant, denn sie würden von besser werdenden Fundamentaldaten der Unternehmen profitieren. Auch nachrangige Anleihen aus dem Finanzsektor seien immer noch attraktiv. (23.04.2018/alc/a/a)


