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Lineare bonitätsabhängige Anleihe: 3,1% p.a. wenn vier Öl-Multis "überleben" - Anleiheanalyse
11.02.16 11:04
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe die lineare Bonitätsabhängige Anleihe von der Erste Group auf die Aktien von Royal Dutch Shell, BP, Repsol und Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727).
Die Negativ-Prognosen zur weiteren Entwicklung des Ölpreises hätten sich zuletzt derart überschlagen, dass es eigentlich zu einer Gegenreaktion habe kommen müssen. Noch sei es freilich zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen. Doch zumindest kurzfristig seien keine neuen Tiefs in Sicht. Um zu einer endgültigen Marktbereinigung zu gelangen, bedürfe es aber der Pleite eines großen Players in der ÖlBranche, so die Meinung einiger Experten. Vier der größten Branchenunternehmen - Royal Dutch Shell, BP, Repsol und Total - dürften aber wohl noch eine längere Durststrecke überstehen. Denn die Finanzkraft der Konzerne sei groß. Trotz der teils enormen Gewinneinbrüche würden die Unternehmen auch weiterhin Dividende zahlen wollen. Royal Dutch Shell beispielsweise wolle für das vergangene Geschäftsjahr 1,88 US-Dollar je Aktie ausschütten. Im laufenden Jahr solle die Dividende mindestens stabil bleiben.
Für Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Öl-Sektor das Schlimmste überstanden habe, könnte die bonitätsabhängige Anleihe auf Royal Dutch Shell, BP, Repsol und Total interessant sein, welche die Erste Group Bank ab 15. Februar in der Zeichnung habe. Das Papier sei mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Kupon von 3,1 Prozent p.a. ausgestattet. Die Zinszahlung sowie die Höhe der Rückzahlung würden im Wesentlichen von der Finanzsituation (Bonität) der Referenzschuldner - die vier Öl-Konzerne - abhängen. Bei Eintritt eines Kreditereignisses, also eine Insolvenz, Zahlungsstörung oder Restrukturierung, würden sich Zins und Rückzahlung reduzieren. Sie könnten sogar vollständig entfallen. Aufgrund dieser Eigenschaften sei die bonitätsabhängige Anleihe in erster Linie für große Depots zur Beimischung geeignet. (Ausgabe 5/2016) (11.02.2016/alc/a/a)
Die Negativ-Prognosen zur weiteren Entwicklung des Ölpreises hätten sich zuletzt derart überschlagen, dass es eigentlich zu einer Gegenreaktion habe kommen müssen. Noch sei es freilich zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen. Doch zumindest kurzfristig seien keine neuen Tiefs in Sicht. Um zu einer endgültigen Marktbereinigung zu gelangen, bedürfe es aber der Pleite eines großen Players in der ÖlBranche, so die Meinung einiger Experten. Vier der größten Branchenunternehmen - Royal Dutch Shell, BP, Repsol und Total - dürften aber wohl noch eine längere Durststrecke überstehen. Denn die Finanzkraft der Konzerne sei groß. Trotz der teils enormen Gewinneinbrüche würden die Unternehmen auch weiterhin Dividende zahlen wollen. Royal Dutch Shell beispielsweise wolle für das vergangene Geschäftsjahr 1,88 US-Dollar je Aktie ausschütten. Im laufenden Jahr solle die Dividende mindestens stabil bleiben.
Für Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Öl-Sektor das Schlimmste überstanden habe, könnte die bonitätsabhängige Anleihe auf Royal Dutch Shell, BP, Repsol und Total interessant sein, welche die Erste Group Bank ab 15. Februar in der Zeichnung habe. Das Papier sei mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Kupon von 3,1 Prozent p.a. ausgestattet. Die Zinszahlung sowie die Höhe der Rückzahlung würden im Wesentlichen von der Finanzsituation (Bonität) der Referenzschuldner - die vier Öl-Konzerne - abhängen. Bei Eintritt eines Kreditereignisses, also eine Insolvenz, Zahlungsstörung oder Restrukturierung, würden sich Zins und Rückzahlung reduzieren. Sie könnten sogar vollständig entfallen. Aufgrund dieser Eigenschaften sei die bonitätsabhängige Anleihe in erster Linie für große Depots zur Beimischung geeignet. (Ausgabe 5/2016) (11.02.2016/alc/a/a)
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