Leitzinssenkung durch BoE im Januar unwahrscheinlich


27.01.20 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Aufgrund der zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten aus Großbritannien waren jüngst Spekulationen über eine mögliche Leitzinssenkung seitens der britischen Notenbank (BoE) auf der diese Woche anstehenden Sitzung aufgekeimt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Mit Blick auf die deutliche Stimmungsaufhellung bei den britischen Unternehmen im Januar erscheine ein solcher Schritt jedoch wieder unwahrscheinlicher. So habe der Composite-PMI in Januar von 49,3 auf 52,4 Punkte zugelegt und signalisiere damit eine Belebung der wirtschaftlichen Aktivität zum Jahresstart. Im Dienstleistungsbereich hätten die Unternehmen die Geschäftserwartungen deutlich besser eingeschätzt, was auf eine nachhaltigere Stabilisierung hoffen lasse. Der deutliche Wahlsieg der Konservativen bei den Parlamentswahlen im Dezember habe die politischen Unsicherheiten deutlich reduziert, was sich positiv auf die Unternehmensstimmung ausgewirkt zu haben scheine.

Das Britische Pfund habe im Vergleich zum Euro von der überraschenden Stimmungsaufhellung nicht nachhaltig profitieren können. An den Vortagen sei es allerdings schon zu deutlichen Kurszuwächsen gekommen, sodass die Analysten insgesamt von weiteren Zuwächsen für das Pfund ausgehen würden. Besonders bei einem Abrutschen unter 0,84 GBP würde sich weiteres Abwärtspotenzial für den Euro ergeben. (27.01.2020/alc/a/a)




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