Leitzinsausblick der US-Notenbank im Fokus


20.09.17 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Auf der heutigen Sitzung der US-Notenbank dürfte die Ankündigung der Währungshüter, ihr aus dem QE-Programm resultierendes Anleihenportfolio ab Oktober langsam abschmelzen zu lassen, weniger im Fokus stehen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Vielmehr dürften Indizien dafür gesucht werden, ob und in welchem Umfang in den kommenden Monaten noch mit Leitzinserhöhungen zu rechnen sei, nachdem im aktuellen Zyklus bisher vier Anhebungen der FED Funds Rate (Dezember 2015, Dezember 2016, März 2017, Juni 2017) beschlossen worden seien.

In diesem Zusammenhang gelte die Aufmerksamkeit vor allem den überarbeiteten Projektionen der Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) und hier besonders den Einschätzungen zur Entwicklung der FED Funds Rate. Derzeit würden die Projektionen für dieses Jahr noch eine Zinserhöhung um 0,25% und für 2018 drei Schritte im jeweils gleichen Umfang unterstellen (HSBC-Prognose: jeweils eine Anhebung um 25 BP).

Auch wenn einzelne Mitglieder ihre Einschätzung leicht nach unten anpassen dürften, würden die Analysten im Median mit einem unveränderten Wert rechnen. Ein Grund für die abnehmende Begeisterung an der Zinsschraube zu drehen, seien die zuletzt eher auf Unterseite überraschenden Inflationsdaten. Auch auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung dürfte das Augenmerk der Märkte darauf liegen, ob FED-Präsidentin Janet Yellen Hinweise für den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung geben werde, die die Analysten für Dezember erwarten würden. (20.09.2017/alc/a/a)




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