Erweiterte Funktionen
Kurse deutscher und europäischer Staatsanleihen gestiegen
02.12.24 08:52
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Inflationsdaten im Rahmen der Erwartungen und Hoffnungen auf eine Einigung im Haushaltsstreit in Frankreich ließen die Kurse deutscher und europäischer Staatsanleihen steigen, so die Analysten der Nord LB.
Die Inflationsrate im Euroraum sei im November auf y/y 2,3% wie erwartet geklettert und liege nun wieder über der wichtigen Marke von 2%. Die Kernrate ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak sei stabil bei y/y 2,7% geblieben. Diese vorläufigen Zahlen würden im Rahmen dessen bleiben, was Volkswirte erwartet hätten. Für die EZB schließe sich langsam der Datenkranz relevanter Makroindikatoren vor der letzten Ratssitzung dieses Jahres im Dezember. Nach der Tempoerhöhung des Lockerungskurses im Oktober zeichne sich zwar eine weitere Zinssenkung ab, es spreche jedoch gegenwärtig nicht so viel für eine nochmalige Beschleunigung.
Zwar hätten sich die Konjunkturrisiken mit der Wahl von Donald Trump nochmals erhöht. Es sei für die Währungshüter aber noch zu früh, verlässliche Rückschlüsse für ihre Zinspolitik zu ziehen. Es dürfte somit vorerst bei dem datenabhängigen Ansatz bleiben. Die Analysten würden weiter mit moderaten Zinssenkungen in Höhe von jeweils 25 Basispunkten von Sitzung zu Sitzung bis Mitte 2025 rechnen.
Die Importpreise in Deutschland hätten im Oktober um 0,8% niedriger als im Vorjahresmonat gelegen. Im September habe die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,3% gelegen, im August bei +0,2%. Im Vergleich zum Vormonat September seien die Einfuhrpreise im Oktober um 0,6% gestiegen.
Die Woche starte mit dem PMI-Einkaufsmanagerindex aus den USA, der wichtige Hinweise zur Konjunktur liefere. Auch aus Europa kämen mit der Arbeitslosenquote frische Signale. Zur Wochenmitte stünden das Beige Book der FED und Powells Rede im Fokus, die weitere Einblicke in den geldpolitischen Kurs geben könnten. Am Donnerstag würden die deutschen Auftragseingänge als wichtiger Frühindikator für die Industrie folgen, wobei jedoch kaum überraschend mit einem Rückgang gerechnet werde. Zum Abschluss der Woche liefere der US-Arbeitsmarkt mit der Arbeitslosenquote und den neuen Stellenzahlen entscheidende Impulse, die die Markterwartungen nochmals bewegen könnten. (02.12.2024/alc/a/a)
Die Inflationsrate im Euroraum sei im November auf y/y 2,3% wie erwartet geklettert und liege nun wieder über der wichtigen Marke von 2%. Die Kernrate ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak sei stabil bei y/y 2,7% geblieben. Diese vorläufigen Zahlen würden im Rahmen dessen bleiben, was Volkswirte erwartet hätten. Für die EZB schließe sich langsam der Datenkranz relevanter Makroindikatoren vor der letzten Ratssitzung dieses Jahres im Dezember. Nach der Tempoerhöhung des Lockerungskurses im Oktober zeichne sich zwar eine weitere Zinssenkung ab, es spreche jedoch gegenwärtig nicht so viel für eine nochmalige Beschleunigung.
Die Importpreise in Deutschland hätten im Oktober um 0,8% niedriger als im Vorjahresmonat gelegen. Im September habe die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,3% gelegen, im August bei +0,2%. Im Vergleich zum Vormonat September seien die Einfuhrpreise im Oktober um 0,6% gestiegen.
Die Woche starte mit dem PMI-Einkaufsmanagerindex aus den USA, der wichtige Hinweise zur Konjunktur liefere. Auch aus Europa kämen mit der Arbeitslosenquote frische Signale. Zur Wochenmitte stünden das Beige Book der FED und Powells Rede im Fokus, die weitere Einblicke in den geldpolitischen Kurs geben könnten. Am Donnerstag würden die deutschen Auftragseingänge als wichtiger Frühindikator für die Industrie folgen, wobei jedoch kaum überraschend mit einem Rückgang gerechnet werde. Zum Abschluss der Woche liefere der US-Arbeitsmarkt mit der Arbeitslosenquote und den neuen Stellenzahlen entscheidende Impulse, die die Markterwartungen nochmals bewegen könnten. (02.12.2024/alc/a/a)


