Koreas Zentralbank belässt Leitzins bei 1,25%


13.07.17 09:55
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Am Finanzplatz Seoul haben die gestrigen Äußerungen der FED-Chefin Yanet Yellen zu Kursgewinnen des heimischen Won geführt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die Notierung des US-Dollars sei dabei unter die 200-Tages-Linie (akt. bei 1.149 KRW (Südkoreanischer Won)) gefallen und später durch die von vielen Marktteilnehmer als signifikant eingeschätzte Unterstützung bei 1.145 KRW gesackt. Kurzfristig orientierte Händler würden Notierungen oberhalb von 1.140 KRW nunmehr vermutlich verstärkt zum Aufbau von USD-Shortpositionen nutzen. Die Zentralbank von Korea habe indes ihren Leitzins unverändert bei 1,25% belassen. Diese Entscheidung sei im Vorfeld mehrheitlich erwartet worden. Allerdings habe die Notenbank ihre BIP-Prognose 2017 von 2,6% auf 2,8% angehoben.

In ihrer anschließenden Presseerklärung hätten die Währungshüter keine eindeutigen Signale über ihre künftige Geldpolitik gegeben, auch wenn einige Kommentare Hinweise auf eine abwartende und eher wachstumsorientierte Haltung gegeben hätten. Gegenwärtig nehme der Handel mit Terminprodukten eine Zinserhöhung in den kommenden Monaten vorweg. Die Analysten würden diese Einschätzung jedoch für falsch halten und im weiteren Jahresverlauf 2017 unveränderte Leitzinsen in der Republik Korea erwarten. (13.07.2017/alc/a/a)




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