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Konsequenzen einer Verringerung der FED-Bilanzsumme
19.05.17 12:00
Fulcrum Research
London (www.anleihencheck.de) - Die amerikanische Notenbank (FED) ist nun aktuell dabei, ihre Strategie für eine "Normalisierung" ihrer Bilanz zu überdenken, so die Experten von Fulcrum Research.
Und dies solle noch vor dem Ende dieses Kalenderjahres der Fall sein, habe sie zu verstehen gegeben. Die Schlüsselfrage dabei sei, ob die Reduzierung der Bilanzsumme, deren Höhe die Umkehrung des so genannten Quantitative Easing (QE) widerspiegele, dem US-Anleihenmarkt und dem Markt für globale risikobehaftete Aktiva das Fundament entziehe.
"Wir denken, dass es drei gute Gründe gibt, warum die Effekte der Normalisierung der Zentralbanken-Bilanz auf die Anleihenmärkte eher eine gedämpfte Wirkung haben wird", sage Gavyn Davies - einer der Gründer und Chairman der Fulcrum Asset Management. "Erstens wird die Bilanz nicht voll auf das Ausgangsniveau von 2008 zurückkehren. So wird das Ausmaß des Einflusses auf den Markt weniger stark sein, als es der ursprüngliche Impact des QE war", zeige sich Davies zuversichtlich.
Zweitens würden einige Effekte der zukünftigen Normalisierung der Bilanz bereits vom Markt antizipiert sein. Und drittens stehe die FED Gewehr bei Fuß, mögliche negative Auswirkungen der Bilanzsummenreduktion mit einer Lockerung des beabsichtigten Pfades der kurzfristigen Zinsen zu beantworten, falls dies nötig sein sollte.
"Aus den genannten Gründen, kombiniert mit einer guten Kommunikation, glauben wir, dass die FED eine derart scharfe Reaktion, wie sie die Ankündigung des Tapering 2013 verursacht hatte, vermeiden kann, wenn sie in den kommenden Monaten ihre Bilanzstrategie erläutert", sage Davies. (19.05.2017/alc/a/a)
Und dies solle noch vor dem Ende dieses Kalenderjahres der Fall sein, habe sie zu verstehen gegeben. Die Schlüsselfrage dabei sei, ob die Reduzierung der Bilanzsumme, deren Höhe die Umkehrung des so genannten Quantitative Easing (QE) widerspiegele, dem US-Anleihenmarkt und dem Markt für globale risikobehaftete Aktiva das Fundament entziehe.
Zweitens würden einige Effekte der zukünftigen Normalisierung der Bilanz bereits vom Markt antizipiert sein. Und drittens stehe die FED Gewehr bei Fuß, mögliche negative Auswirkungen der Bilanzsummenreduktion mit einer Lockerung des beabsichtigten Pfades der kurzfristigen Zinsen zu beantworten, falls dies nötig sein sollte.
"Aus den genannten Gründen, kombiniert mit einer guten Kommunikation, glauben wir, dass die FED eine derart scharfe Reaktion, wie sie die Ankündigung des Tapering 2013 verursacht hatte, vermeiden kann, wenn sie in den kommenden Monaten ihre Bilanzstrategie erläutert", sage Davies. (19.05.2017/alc/a/a)


