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Konjunktur und Inflation in Deutschland: Revision der Prognosen
16.05.18 11:15
IKB Deutsche Industriebank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die deutsche Wirtschaft konnte ihr starkes Wachstum des Jahres 2017 im ersten Quartal 2018 nicht halten, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.
Dabei sei die Inlandsdynamik weitgehend intakt geblieben; aber der Außenhandel habe das Wachstum aufgrund rückläufiger Exporte gedämpft. Angesichts des nur moderaten Verlaufs im ersten Quartal und der unsicheren weiteren Konjunkturentwicklung aufgrund geopolitischer Risiken revidiere die IKB ihre BIP-Wachstumsprognose für Deutschland in diesem Jahr von 2,3% auf rund 2%.
Der höhere Ölpreis werde für Preisdruck sorgen - vor allem, wenn der Euro-Wechselkurs nicht aufwerte. Dies werde anfänglich zu einer höheren Inflationsrate führen. Von einem nachhaltigen Anstieg der Teuerung sei allerdings nicht auszugehen. Die IKB erwarte für Deutschland eine durchschnittliche Inflationsrate in 2018 von knapp unter 1,6%. Für die Euro-Zone liege die Prognose bei 1,4%. Bleibe der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau oder sinke er erneut, nehme die Gefahr zu, dass die Inflationsrate 2019 niedriger ausfallen könnte als aktuell erwartet. (Ausgabe vom 15.05.2018) (16.05.2018/alc/a/a)
Dabei sei die Inlandsdynamik weitgehend intakt geblieben; aber der Außenhandel habe das Wachstum aufgrund rückläufiger Exporte gedämpft. Angesichts des nur moderaten Verlaufs im ersten Quartal und der unsicheren weiteren Konjunkturentwicklung aufgrund geopolitischer Risiken revidiere die IKB ihre BIP-Wachstumsprognose für Deutschland in diesem Jahr von 2,3% auf rund 2%.
Der höhere Ölpreis werde für Preisdruck sorgen - vor allem, wenn der Euro-Wechselkurs nicht aufwerte. Dies werde anfänglich zu einer höheren Inflationsrate führen. Von einem nachhaltigen Anstieg der Teuerung sei allerdings nicht auszugehen. Die IKB erwarte für Deutschland eine durchschnittliche Inflationsrate in 2018 von knapp unter 1,6%. Für die Euro-Zone liege die Prognose bei 1,4%. Bleibe der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau oder sinke er erneut, nehme die Gefahr zu, dass die Inflationsrate 2019 niedriger ausfallen könnte als aktuell erwartet. (Ausgabe vom 15.05.2018) (16.05.2018/alc/a/a)
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