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Kerninflation in Eurozone und den USA läuft auseinander
29.06.18 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Kombination aus einem schwächelnden Euro und steigenden Ölpreisen hat die Jahresrate der Konsumentenpreise in der Eurozone im Mai bereits nahe an die Zielmarke der EZB von 2% herangetrieben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die vorläufige Schätzung für die Inflationsrate im Juni dürfte nach Erachten der Analysten einen weiteren Anstieg mit sich bringen und somit erst zum zweiten Mal seit 2012 eine Inflationsrate von 2,0% ausweisen. Bei der u. a. um die Energiepreise bereinigten Kerninflationsrate würden die Analysten indes mit einem Rückgang von 1,1% gg. Vj. im Mai auf nur noch 1,0% gg. Vj. im Juni rechnen. Damit hinke die Eurozone weiterhin deutlich der Inflationsentwicklung in den USA hinterher. Für den ebenfalls anstehenden PCE-Kerndeflator würden die Analysten einen leichten Anstieg im Mai von 1,8% auf 1,9% erwarten. Dies dürfte das geldpolitische Entscheidungskomitee der FED in ihrer Einschätzung bestätigen, dass sich die US-Inflation in der Nähe des langfristigen Zielniveaus stabilisiere und damit den Weg für weitere Leitzinserhöhungen ebnen.
Die divergierenden Kerninflationsraten würden die Unterschiede in der geldpolitischen Ausrichtung zwischen dem Euro- und dem US-Dollar-Währungsraum widerspiegeln. Daher dürfte der Eurokurs diesbezüglich weiterhin unter Druck bleiben. (29.06.2018/alc/a/a)
Die vorläufige Schätzung für die Inflationsrate im Juni dürfte nach Erachten der Analysten einen weiteren Anstieg mit sich bringen und somit erst zum zweiten Mal seit 2012 eine Inflationsrate von 2,0% ausweisen. Bei der u. a. um die Energiepreise bereinigten Kerninflationsrate würden die Analysten indes mit einem Rückgang von 1,1% gg. Vj. im Mai auf nur noch 1,0% gg. Vj. im Juni rechnen. Damit hinke die Eurozone weiterhin deutlich der Inflationsentwicklung in den USA hinterher. Für den ebenfalls anstehenden PCE-Kerndeflator würden die Analysten einen leichten Anstieg im Mai von 1,8% auf 1,9% erwarten. Dies dürfte das geldpolitische Entscheidungskomitee der FED in ihrer Einschätzung bestätigen, dass sich die US-Inflation in der Nähe des langfristigen Zielniveaus stabilisiere und damit den Weg für weitere Leitzinserhöhungen ebnen.
Die divergierenden Kerninflationsraten würden die Unterschiede in der geldpolitischen Ausrichtung zwischen dem Euro- und dem US-Dollar-Währungsraum widerspiegeln. Daher dürfte der Eurokurs diesbezüglich weiterhin unter Druck bleiben. (29.06.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


