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Kenia nach der Wahl - gute Entwicklung kenianischer Eurobonds in diesem Jahr
14.08.17 15:31
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Kevin Daly, Senior Investment Manager bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die Wahl in Kenia und die Bedeutung für die kenianische Wirtschaft und die Finanzmärkte:
Die kenianischen Behörden hätten offensichtlich aus der Vergangenheit gelernt. So seien "Checks and Balances" mit großen Verbesserungen für das Wahlsystem eingerichtet worden, um eine Wiederholung von Auseinandersetzungen wie 2007/2008 zu vermeiden. Und die Finanzen des Landes würden inzwischen deutlich umsichtiger verwaltet, als dies früher der Fall gewesen sei.
Präsident Uhuru Kenyatta habe angedeutet, das die Infrastruktur und das Zurückdrängen des hohen Haushaltsdefizits weiterhin Priorität haben würden. Das seien wertvolle Schwerpunkte. Verbesserungen bei der Infrastruktur könnten vieles in der Wirtschaft bewegen. Das Haushaltsdefizit sei in den vergangenen drei Jahren stetig zurückgegangen, aber weitere Fortschritte wären willkommen. Die Spekulationen, dass der umstrittene Zinscap - nun wo die Wahlen vorüber seien - wieder abgeschafft werden solle, seien ebenso ermutigend.
Aus Marktsicht hätten sich kenianische Eurobonds dieses Jahr gut entwickelt; die 2024er Anleihe handele bei einer Rendite von knapp über 6 Prozent. Kenia sei eine der stabileren Volkswirtschaften der afrikanischen Sub-Sahara-Region. Nairobi sei der Sitz einiger multinationaler Unternehmen. Das Land sei nicht problemfrei, aber es habe einen glaubwürdigen Plan, der funktioniere. (14.08.2017/alc/a/a)
Die kenianischen Behörden hätten offensichtlich aus der Vergangenheit gelernt. So seien "Checks and Balances" mit großen Verbesserungen für das Wahlsystem eingerichtet worden, um eine Wiederholung von Auseinandersetzungen wie 2007/2008 zu vermeiden. Und die Finanzen des Landes würden inzwischen deutlich umsichtiger verwaltet, als dies früher der Fall gewesen sei.
Präsident Uhuru Kenyatta habe angedeutet, das die Infrastruktur und das Zurückdrängen des hohen Haushaltsdefizits weiterhin Priorität haben würden. Das seien wertvolle Schwerpunkte. Verbesserungen bei der Infrastruktur könnten vieles in der Wirtschaft bewegen. Das Haushaltsdefizit sei in den vergangenen drei Jahren stetig zurückgegangen, aber weitere Fortschritte wären willkommen. Die Spekulationen, dass der umstrittene Zinscap - nun wo die Wahlen vorüber seien - wieder abgeschafft werden solle, seien ebenso ermutigend.
Aus Marktsicht hätten sich kenianische Eurobonds dieses Jahr gut entwickelt; die 2024er Anleihe handele bei einer Rendite von knapp über 6 Prozent. Kenia sei eine der stabileren Volkswirtschaften der afrikanischen Sub-Sahara-Region. Nairobi sei der Sitz einiger multinationaler Unternehmen. Das Land sei nicht problemfrei, aber es habe einen glaubwürdigen Plan, der funktioniere. (14.08.2017/alc/a/a)


