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Die Kapitalmärkte gehen atemlos ins neue Jahr
09.01.15 13:20
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Ohne richtig Atem holen zu können, geht es für die Kapitalmarktbeobachter im neuen Jahr Schlag auf Schlag, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
Nachdem kurz vor Silvester klar geworden sei, dass Griechenland am 25. Januar eine neue Regierung werde wählen müssen, habe die Bundesregierung über den "Spiegel" die Einschätzung lanciert, ein EU-Austritt von Hellas sei verkraftbar. Hege damit Berlin die Absicht, Druck auf das in Umfragen führende Linksbündnis Syriza auszuüben, das im Falle eines Wahlsiegs ein Ende der Sparpolitik Athens angekündigt habe? Oder wolle die Bundesregierung damit gar der AfD im Inland den Wind aus den Segeln nehmen? Vielleicht könne man beide Fragen mit Ja beantworten.
Offiziell heiße es von der Bundesregierung dazu, sie lote derzeit mit den Euro-Partnern die Möglichkeiten aus, wie Athen nach einem Regierungswechsel seinen Reformkurs fortsetzen könne, um das Land im Falle eines Wahlsiegs von Syriza im Euro zu halten. Wenn nun die Griechen Ende des Monats erneut zur Wahl gerufen würden, sei trotz des Vorsprungs des Linksbündnisses in Meinungsumfragen aber zu befürchten, dass es wieder keine klaren Verhältnisse geben werde. Vielmehr dürfte Syriza in eine Koalition gezwungen werden, sodass es am Ende weder zu einem Währungsschnitt noch zu einem Euro-Austritt kommen könnte. Vielmehr sei es nicht unwahrscheinlich, dass die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds weiter versuchen werde, die Löcher im griechischen Haushalt zu stopfen, was im Grunde ja nichts anderes wäre als eine Fortsetzung der Insolvenzverschleppung.
Natürlich wäre ein Euro-Ausstieg Griechenlands, genannt "Grexit", nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das habe sich am Montag, nachdem die Planspiele der Bundesregierung kolportiert worden seien, gezeigt. Der DAX sei prompt um 3% eingebrochen, der Euro habe am Mittwoch mit 1,183 USD sogar ein neues Neun-Jahres-Tief markiert. Auf Sinkflug seien auch griechische Staatsanleihen gegangen, die allesamt auf neue Zwölf-Monats-Tiefs abgesackt seien. Dies werde beispielhaft an einem Papier (ISIN GR0114028534 / WKN A1ZGWQ) deutlich, das bis 4/2019 laufe, im Oktober vergangenen Jahres bei 99,133% emittiert worden sei und nun auf einem Niveau von rund 75,65% notiere.
Der Umstand aber, dass parallel dazu die Kurse von Staatsanleihen anderer Länder wie Italien und Spanien hätten zulegen können, deute darauf hin, dass im Gegensatz zu früher aktuell kein Flächenbrand in Südeuropa zu drohen scheine. Hier würden offenbar die erwarteten Anleihekäufe der EZB ihre Schatten vorauswerfen. Auch die bisherigen Reformbemühungen der betroffenen Länder dürften sich bezahlt machen.
Die Schlagzahl, mit der der Kapitalmarkt gleich von Jahresbeginn an auf Trab gehalten werde, sei auch einer Reihe bereits feststehender Termine geschuldet - so wie der des Eurogipfels im Februar, auf dem es wieder eine Diskussion über eine EU-Vertragsänderung geben werde. Dann folge schon der März, in dem die EU-Kommission ihr Urteil über die Defizitsünder Frankreich und Italien fällen werde. Und im selben Monat würden nach einem Jahr die ersten Russlandsanktionen auslaufen, wobei es in der EU Tendenzen gebe, diese nicht zu verlängern. Hierzu habe sich zum Beispiel Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande entsprechend geäußert. Er wolle ein Ende der Sanktionen.
Auch der ehemalige EU-Kommissions-Präsident Romano Prodi mahne an, dass Italien bei den Exporten nach Russland einen signifikanten Einbruch von 50 Prozent erleben werde. Und vor Weihnachten habe sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals eine mögliche Lockerung der EU-Sanktionen angedeutet. Sollte sich die EU gegen eine Verlängerung der Maßnahmen entscheiden, dürfte nicht zuletzt ihr der Groll Washingtons gewiss sein.
Im Mai folge dann die Unterhauswahl in Großbritannien, nach der feststehen werde, ob Premierminister David Cameron weiterregieren und den Briten für 2017 ein Referendum über einen EU-Austritt anbieten könne. Weitere Wahlen in der EU stünden im Oktober (Portugal) und im Dezember (Spanien) an.
Das eine turbulente Jahr sei also kaum vorbei, schon habe ein neues begonnen, das verspreche, nicht weniger spannend zu werden.
Obwohl der Euro auf seinem rekordtiefen Niveau von rund 1,18 USD den Einstieg in US-Titel immer teurer mache, seien sowohl US-Staatsanleihen als auch auf USD lautende Corporate Bonds weiter gefragt. So würden US-Anleihen trotz der Erwartung auf eine baldige Zinswende in den USA und in Anbetracht des steigenden USD-Kurses vielfach auf neuen Zwölf-Monats-Hochs notieren.
Wie am Beispiel eines Titels, der bis 1/2020 laufe und der ein neues Jahreshoch von ca. 99,54% aufweise, würden die gefragten US-Treasuries im fünfjährigen Bereich derzeit mit ca. 1,47% rentieren. Im langfristigen Bereich mit Laufzeiten von rund 20 Jahren ergebe sich eine aktuelle Rendite von ca. 2,25% - etwa bei einer US-Staatsanleihe, die 2/2036 fällig werde (ISIN US912810FT08 / WKN A0GM7Y). Der Kurs sei hier auf ein neues Zwölf-Monats-Hoch von ca. 138,16% gesprungen.
Bei Corporate Bonds habe in dieser Woche unter anderem eine Anleihe von Microsoft (A1A1TC) auf den Wunschzetteln der Anleger gestanden. Das Papier, das 10/2020 zurückgezahlt werde, werfe bei einem Kursniveau von derzeit rund 105,60% und einer halbjährlichen Zinszahlung eine Rendite von ca. 1,95% ab. Gefragt gewesen sei auch ein Corporate Bond von General Electric mit Fälligkeit 1/2021, der sich bei einem Kursniveau von 112,70% ebenfalls auf Jahreshoch bewege. Dies komme einer Rendite von rund 2,32% gleich.
Ähnlich verhalte es sich mit einem kündbaren Titel von Apple, der bis 5/2023 laufe und mit ca. 98,80% auf seinem Zwölf-Monats-Hoch notiere. Auch ein Bond von JP Morgan Chase mit Laufzeit 2/2024 und rund 3,14% Rendite habe mit 106,00% neue Höhen erklommen.
So wie Goethes Zauberlehrling habe auch der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, mit seiner Geldpolitik Geister heraufbeschworen, die er nicht mehr so schnell losbekomme. Entsprechend steige mit der zunehmend sinkenden Inflationsrate inzwischen die Wahrscheinlichkeit, dass im Zuge der anstehenden geldpolitischen Entscheidungen bereits am 22. Januar der Ankauf von Staatsanleihen beschlossen werde.
Die Spielregeln seien zwar immer noch nicht bekannt, aber der Druck der Märkte wachse von Tag zu Tag. Sicherlich sei auch der Termin - drei Tage vor der Griechenlandwahl - für ein solches Ansinnen "suboptimal", aber auch dieser Umstand werde für den italienischen Zauberlehrling kein Problem darstellen. Aus den bisherigen Andeutungen der Notenbanker lasse sich auf ein Ankaufvolumen für diese Assetklasse von mindestens 400 Mrd. Euro schließen. Lege man den Eigenkapitalschlüssel der EZB zugrunde, so würde das alleine für Deutschland einen Ankauf von mindestens 100 Mrd. Euro bedeuten.
Bei solchen Beträgen lohne sich der Blick hinter die Kulissen, denn das Volumen aller ausstehenden Anleihen des Bundes belaufe sich aktuell auf ca. 1,1 Bill. Euro und werde größtenteils von Notenbanken im Rahmen der Fremdwährungsreserve gehalten. Somit würde eine große Nachfrage auf ein vergleichsweise kleines verfügbares Angebot treffen und die Kurse deutscher Staatsanleihen noch weiter nach oben treiben. Aus Gründen der Gleichbehandlung könne man zwar einzelne Länder bei solchen Ankaufprogrammen nicht ausklammern. Aber die niedrigen Refinanzierungskosten in Deutschland würden die Sinnhaftigkeit einer solchen Aktion infrage stellen - zumal europaweit die niedrigen Zinsen von vielen Politikern den Druck nehmen würden, sich für grundlegende Reformen einzusetzen. Dies ist und war so nie gewollt, so Stopp.
Sollte es soweit kommen, so könnte dies allerdings auch der Anfang vom Ende sein. Denn aufgrund der Währungsentwicklung, der aufgelaufenen Kursgewinne und der insbesondere für Deutschland entstandenen Haftungsrisiken könnten sich Investoren dazu entschließen, Gewinne mitzunehmen und sich anderen Märkten zuzuwenden. Schon jetzt würden viele Marktteilnehmer auf eine Zinserhöhung in den USA und England spekulieren. Diese erscheine allerdings für die USA, wegen der aktuellen Wechselkursentwicklung und der damit verbundenen Verteuerung der Exporte sowie der finanzpolitischen Risiken im Zusammenhang mit "Fracking", noch lange nicht beschlossen zu sein.
Ihre ganz besonderen Gründe für ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland dürfte auch die Raiffeisen Bank International haben. Das in Osteuropa stark engagierte österreichische Institut müsse Wertberichtigungen vornehmen, nachdem ihre russische Tochter ZAO, die bisher eine wichtige Ertragsbringerin gewesen sei, deutlich weniger Gewinne einfahre.
Die ZAO Raiffeisenbank gelte als eine der größten ausländischen Banken in Russland. Durch den Rubel-Verfall schrumpfe allerdings deren Eigenkapital. Hinzu komme die Gefahr, dass durch die stockende Wirtschaftsentwicklung die Anzahl der faulen Kredite zunehmen werde. Noch aber sehe der Vorstand keinen Anlass, das Eigenkapital aufzustocken.
Auch in Polen würden Genossenschaftsbanken ins Wanken geraten. Allerdings sei dort der Fall anders gelagert als in Wien. Und zwar solle rund jede zweite der 55 polnischen Genossenschaftsbanken vor der Pleite stehen. Es sei davon auszugehen, dass das Gros der polnischen Genossenschaftsbanken entweder umstrukturiert oder an die Geschäftsbanken veräußert werden müsse. Weil sich die Branche außerhalb der öffentlichen Aufsicht befunden habe, müssten nun "Aufräumarbeiten" erledigt werden, heiße es bei der polnischen Regulierungsbehörde.
Zwei Institute, die bereits in Konkurs gegangenen seien, hätten schon 25% des polnischen Banken-Garantiefonds aufgebraucht. In der sechstgrößten Volkswirtschaft der EU hoffe man nun darauf, dass die gemeinsame Einlagensicherung der EU bald komme.
Der Euroraum gehe mit einer unverändert hohen Arbeitslosigkeit ins neue Jahr. So habe die Quote der Menschen ohne Job im November 2014 in der EU bei 11,5% gelegen. Das entspreche 18,4 Mio. Männern und Frauen. Beunruhigend sei die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit von 23,6% unter Jugendlichen. Am dramatischsten sei die Situation in Spanien und Griechenland, wo jeweils ca. die Hälfte der Jugendlichen ohne Job sei.
Mit 5,0% weise Deutschland nach Österreich (4,9%) die beste Quote aus. Diese Werte von der EU-Statistikbehörde Eurostat würden aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden allerdings von den Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) abweichen, die die Arbeitslosigkeit für Deutschland mit 6,4% (Dezember 2014) angebe. Dies sei die niedrigste Dezember-Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Zuvor sei der Beschäftigtenstand in Deutschland im November um 1,0% auf den Rekordwert von 43,1 Mio. Menschen gestiegen worden. Immer mehr Unternehmen würden laut BA ganz unabhängig von ihrer aktuellen Auftragslage vorsorglich nach qualifizierten Kräften suchen.
Damit würden auf den Arbeitsmärkten in Ländern wie Deutschland oder Österreich völlig andere Ausgangslagen für 2015 als etwa in Spanien oder Griechenland herrschen.
Auch in diesem Jahr würden es die Finanzchefs ruhig angehen lassen und mit ihren Refinanzierungsplänen nur vereinzelt in Erscheinung treten.
Den Anfang bei den bekannten Unternehmen habe der französische Lebensmittel- und Getränkehersteller Danone SA gemacht, der insgesamt 1,3 Mrd. Euro mittels zweier Anleihen am Kapitalmarkt aufgenommen habe. Die erste Tranche im Volumen von 550 Mio. Euro (ISIN FR0012432904 / WKN A1ZUU6) werde variabel verzinst (3 Monats-Euribor + 33) und sei am 14.01.2020 endfällig. Die zweite Tranche (ISIN FR0012432912 / WKN A1ZUU7) sei mit einem Kupon von 1,125% ausgestattet und werde am 14.01.2025 zurückgezahlt. Die Mindeststückelung belaufe sich allerdings bei beiden Gattungen auf nominal 100.000,00 Euro.
Schon in den nächsten Tagen sei davon auszugehen, dass auch andere Unternehmen das aktuell sehr niedrige Zinsniveau zur Liquiditätsbeschaffung nutzen würden.
Auch 2015 stelle man sich die Frage: Quo vadis, Zins? Trotz des neuen Jahres würden die alten Probleme erhalten bleiben und somit sei es nicht verwunderlich, dass auch beim Euro-Bund-Future alles beim Alten bleibe. Das beherrschende Thema an den Märkten sei und werde auch in den nächsten Tagen "Grexit" sein. Daher seien Bond-Anleger weiterhin auf der Suche nach Sicherheit, die jeder Investor nach seinen Bedürfnissen definieren müsse. Die als sicherer Hafen geltenden Bundesanleihen hätten im Mittelpunkt des Interesses gestanden und daher habe das Sorgenbarometer keinerlei Mühe gehabt, eine neue Höchstmarke bei 157,26% zu erklimmen, was einem neuen Rekordtief von 0,42% als Rendite für zehnjährige Bundesanleihen entspreche.
Fast täglich neue Höchststände würden es auch der Charttechnik nicht einfach machen, verlässliche Leitplanken vorzugeben. Somit bleibe die neue Bestmarke bei 157,26% vorerst das neue Maß aller Dinge und die erste nennenswerte Unterstützung verlaufe bei 156,25% bzw. um die psychologisch wichtige Marke von 156%.
Das Kinderlied "Alle Jahre wieder" sei auch im neuen Jahr allgegenwärtig, doch handle es aktuell nicht mehr vom Christuskind! Das Thema sei bis zum Ende dieses Jahres abgehakt. Vielmehr laute der Text in Euroland: "Alle Jahre wieder kommt das Sorgenkind".
Die für Ende Januar in Griechenland angesetzten Neuwahlen würden bei den meisten Marktteilnehmern die Angst schüren, dass sich die Euro-Krise wieder verstärken könnte. Und zusätzlich seien Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi so interpretiert worden, dass die EZB schon bald mit dem Ankauf von Staatsanleihen beginnen könnte, was gleich zu Beginn des noch jungen Jahres einer signifikanten Weichenstellung entspräche.
Die genannten Themen seien hauptverantwortlich für die deutliche Reduzierung des Euro-Außenwertes in den vergangenen Wochen. Habe die Gemeinschaftswährung am 18.12.2014 noch um die Marke von 1,238 USD gependelt, stoße man in dieser Woche bis in Gefilde von 1,18 USD vor, in denen man sich aktuell noch bewege.
Im Vergleich mit dem Russischen Rubel sei die Gemeinschaftswährung nach seinem Allzeithoch wieder etwas "auf die Erde nieder" gekommen. Sein Tief habe der Euro an den Weihnachtsfeiertagen bei 62,9921 RUB erreicht, doch die drohende Rating-Herabstufung Russlands habe die gemeinsame europäische Währung nutzen können. Zur Stunde bewege sie sich im Bereich von 73,40 RUB.
Bisher hätten Privatanleger im neuen Jahr insbesondere Fremdwährungsanleihen auf USD sowie auf Russische Rubel nachgefragt.
Disclaimer:
Die hier wiedergegebenen Informationen wurden von uns sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie, für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für dessen zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader und Dieter Brichmann. (09.01.2015/alc/a/a)
Nachdem kurz vor Silvester klar geworden sei, dass Griechenland am 25. Januar eine neue Regierung werde wählen müssen, habe die Bundesregierung über den "Spiegel" die Einschätzung lanciert, ein EU-Austritt von Hellas sei verkraftbar. Hege damit Berlin die Absicht, Druck auf das in Umfragen führende Linksbündnis Syriza auszuüben, das im Falle eines Wahlsiegs ein Ende der Sparpolitik Athens angekündigt habe? Oder wolle die Bundesregierung damit gar der AfD im Inland den Wind aus den Segeln nehmen? Vielleicht könne man beide Fragen mit Ja beantworten.
Offiziell heiße es von der Bundesregierung dazu, sie lote derzeit mit den Euro-Partnern die Möglichkeiten aus, wie Athen nach einem Regierungswechsel seinen Reformkurs fortsetzen könne, um das Land im Falle eines Wahlsiegs von Syriza im Euro zu halten. Wenn nun die Griechen Ende des Monats erneut zur Wahl gerufen würden, sei trotz des Vorsprungs des Linksbündnisses in Meinungsumfragen aber zu befürchten, dass es wieder keine klaren Verhältnisse geben werde. Vielmehr dürfte Syriza in eine Koalition gezwungen werden, sodass es am Ende weder zu einem Währungsschnitt noch zu einem Euro-Austritt kommen könnte. Vielmehr sei es nicht unwahrscheinlich, dass die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds weiter versuchen werde, die Löcher im griechischen Haushalt zu stopfen, was im Grunde ja nichts anderes wäre als eine Fortsetzung der Insolvenzverschleppung.
Natürlich wäre ein Euro-Ausstieg Griechenlands, genannt "Grexit", nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das habe sich am Montag, nachdem die Planspiele der Bundesregierung kolportiert worden seien, gezeigt. Der DAX sei prompt um 3% eingebrochen, der Euro habe am Mittwoch mit 1,183 USD sogar ein neues Neun-Jahres-Tief markiert. Auf Sinkflug seien auch griechische Staatsanleihen gegangen, die allesamt auf neue Zwölf-Monats-Tiefs abgesackt seien. Dies werde beispielhaft an einem Papier (ISIN GR0114028534 / WKN A1ZGWQ) deutlich, das bis 4/2019 laufe, im Oktober vergangenen Jahres bei 99,133% emittiert worden sei und nun auf einem Niveau von rund 75,65% notiere.
Der Umstand aber, dass parallel dazu die Kurse von Staatsanleihen anderer Länder wie Italien und Spanien hätten zulegen können, deute darauf hin, dass im Gegensatz zu früher aktuell kein Flächenbrand in Südeuropa zu drohen scheine. Hier würden offenbar die erwarteten Anleihekäufe der EZB ihre Schatten vorauswerfen. Auch die bisherigen Reformbemühungen der betroffenen Länder dürften sich bezahlt machen.
Die Schlagzahl, mit der der Kapitalmarkt gleich von Jahresbeginn an auf Trab gehalten werde, sei auch einer Reihe bereits feststehender Termine geschuldet - so wie der des Eurogipfels im Februar, auf dem es wieder eine Diskussion über eine EU-Vertragsänderung geben werde. Dann folge schon der März, in dem die EU-Kommission ihr Urteil über die Defizitsünder Frankreich und Italien fällen werde. Und im selben Monat würden nach einem Jahr die ersten Russlandsanktionen auslaufen, wobei es in der EU Tendenzen gebe, diese nicht zu verlängern. Hierzu habe sich zum Beispiel Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande entsprechend geäußert. Er wolle ein Ende der Sanktionen.
Auch der ehemalige EU-Kommissions-Präsident Romano Prodi mahne an, dass Italien bei den Exporten nach Russland einen signifikanten Einbruch von 50 Prozent erleben werde. Und vor Weihnachten habe sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals eine mögliche Lockerung der EU-Sanktionen angedeutet. Sollte sich die EU gegen eine Verlängerung der Maßnahmen entscheiden, dürfte nicht zuletzt ihr der Groll Washingtons gewiss sein.
Im Mai folge dann die Unterhauswahl in Großbritannien, nach der feststehen werde, ob Premierminister David Cameron weiterregieren und den Briten für 2017 ein Referendum über einen EU-Austritt anbieten könne. Weitere Wahlen in der EU stünden im Oktober (Portugal) und im Dezember (Spanien) an.
Das eine turbulente Jahr sei also kaum vorbei, schon habe ein neues begonnen, das verspreche, nicht weniger spannend zu werden.
Obwohl der Euro auf seinem rekordtiefen Niveau von rund 1,18 USD den Einstieg in US-Titel immer teurer mache, seien sowohl US-Staatsanleihen als auch auf USD lautende Corporate Bonds weiter gefragt. So würden US-Anleihen trotz der Erwartung auf eine baldige Zinswende in den USA und in Anbetracht des steigenden USD-Kurses vielfach auf neuen Zwölf-Monats-Hochs notieren.
Wie am Beispiel eines Titels, der bis 1/2020 laufe und der ein neues Jahreshoch von ca. 99,54% aufweise, würden die gefragten US-Treasuries im fünfjährigen Bereich derzeit mit ca. 1,47% rentieren. Im langfristigen Bereich mit Laufzeiten von rund 20 Jahren ergebe sich eine aktuelle Rendite von ca. 2,25% - etwa bei einer US-Staatsanleihe, die 2/2036 fällig werde (ISIN US912810FT08 / WKN A0GM7Y). Der Kurs sei hier auf ein neues Zwölf-Monats-Hoch von ca. 138,16% gesprungen.
Bei Corporate Bonds habe in dieser Woche unter anderem eine Anleihe von Microsoft (A1A1TC) auf den Wunschzetteln der Anleger gestanden. Das Papier, das 10/2020 zurückgezahlt werde, werfe bei einem Kursniveau von derzeit rund 105,60% und einer halbjährlichen Zinszahlung eine Rendite von ca. 1,95% ab. Gefragt gewesen sei auch ein Corporate Bond von General Electric mit Fälligkeit 1/2021, der sich bei einem Kursniveau von 112,70% ebenfalls auf Jahreshoch bewege. Dies komme einer Rendite von rund 2,32% gleich.
Ähnlich verhalte es sich mit einem kündbaren Titel von Apple, der bis 5/2023 laufe und mit ca. 98,80% auf seinem Zwölf-Monats-Hoch notiere. Auch ein Bond von JP Morgan Chase mit Laufzeit 2/2024 und rund 3,14% Rendite habe mit 106,00% neue Höhen erklommen.
So wie Goethes Zauberlehrling habe auch der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, mit seiner Geldpolitik Geister heraufbeschworen, die er nicht mehr so schnell losbekomme. Entsprechend steige mit der zunehmend sinkenden Inflationsrate inzwischen die Wahrscheinlichkeit, dass im Zuge der anstehenden geldpolitischen Entscheidungen bereits am 22. Januar der Ankauf von Staatsanleihen beschlossen werde.
Die Spielregeln seien zwar immer noch nicht bekannt, aber der Druck der Märkte wachse von Tag zu Tag. Sicherlich sei auch der Termin - drei Tage vor der Griechenlandwahl - für ein solches Ansinnen "suboptimal", aber auch dieser Umstand werde für den italienischen Zauberlehrling kein Problem darstellen. Aus den bisherigen Andeutungen der Notenbanker lasse sich auf ein Ankaufvolumen für diese Assetklasse von mindestens 400 Mrd. Euro schließen. Lege man den Eigenkapitalschlüssel der EZB zugrunde, so würde das alleine für Deutschland einen Ankauf von mindestens 100 Mrd. Euro bedeuten.
Bei solchen Beträgen lohne sich der Blick hinter die Kulissen, denn das Volumen aller ausstehenden Anleihen des Bundes belaufe sich aktuell auf ca. 1,1 Bill. Euro und werde größtenteils von Notenbanken im Rahmen der Fremdwährungsreserve gehalten. Somit würde eine große Nachfrage auf ein vergleichsweise kleines verfügbares Angebot treffen und die Kurse deutscher Staatsanleihen noch weiter nach oben treiben. Aus Gründen der Gleichbehandlung könne man zwar einzelne Länder bei solchen Ankaufprogrammen nicht ausklammern. Aber die niedrigen Refinanzierungskosten in Deutschland würden die Sinnhaftigkeit einer solchen Aktion infrage stellen - zumal europaweit die niedrigen Zinsen von vielen Politikern den Druck nehmen würden, sich für grundlegende Reformen einzusetzen. Dies ist und war so nie gewollt, so Stopp.
Sollte es soweit kommen, so könnte dies allerdings auch der Anfang vom Ende sein. Denn aufgrund der Währungsentwicklung, der aufgelaufenen Kursgewinne und der insbesondere für Deutschland entstandenen Haftungsrisiken könnten sich Investoren dazu entschließen, Gewinne mitzunehmen und sich anderen Märkten zuzuwenden. Schon jetzt würden viele Marktteilnehmer auf eine Zinserhöhung in den USA und England spekulieren. Diese erscheine allerdings für die USA, wegen der aktuellen Wechselkursentwicklung und der damit verbundenen Verteuerung der Exporte sowie der finanzpolitischen Risiken im Zusammenhang mit "Fracking", noch lange nicht beschlossen zu sein.
Ihre ganz besonderen Gründe für ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland dürfte auch die Raiffeisen Bank International haben. Das in Osteuropa stark engagierte österreichische Institut müsse Wertberichtigungen vornehmen, nachdem ihre russische Tochter ZAO, die bisher eine wichtige Ertragsbringerin gewesen sei, deutlich weniger Gewinne einfahre.
Die ZAO Raiffeisenbank gelte als eine der größten ausländischen Banken in Russland. Durch den Rubel-Verfall schrumpfe allerdings deren Eigenkapital. Hinzu komme die Gefahr, dass durch die stockende Wirtschaftsentwicklung die Anzahl der faulen Kredite zunehmen werde. Noch aber sehe der Vorstand keinen Anlass, das Eigenkapital aufzustocken.
Auch in Polen würden Genossenschaftsbanken ins Wanken geraten. Allerdings sei dort der Fall anders gelagert als in Wien. Und zwar solle rund jede zweite der 55 polnischen Genossenschaftsbanken vor der Pleite stehen. Es sei davon auszugehen, dass das Gros der polnischen Genossenschaftsbanken entweder umstrukturiert oder an die Geschäftsbanken veräußert werden müsse. Weil sich die Branche außerhalb der öffentlichen Aufsicht befunden habe, müssten nun "Aufräumarbeiten" erledigt werden, heiße es bei der polnischen Regulierungsbehörde.
Zwei Institute, die bereits in Konkurs gegangenen seien, hätten schon 25% des polnischen Banken-Garantiefonds aufgebraucht. In der sechstgrößten Volkswirtschaft der EU hoffe man nun darauf, dass die gemeinsame Einlagensicherung der EU bald komme.
Der Euroraum gehe mit einer unverändert hohen Arbeitslosigkeit ins neue Jahr. So habe die Quote der Menschen ohne Job im November 2014 in der EU bei 11,5% gelegen. Das entspreche 18,4 Mio. Männern und Frauen. Beunruhigend sei die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit von 23,6% unter Jugendlichen. Am dramatischsten sei die Situation in Spanien und Griechenland, wo jeweils ca. die Hälfte der Jugendlichen ohne Job sei.
Damit würden auf den Arbeitsmärkten in Ländern wie Deutschland oder Österreich völlig andere Ausgangslagen für 2015 als etwa in Spanien oder Griechenland herrschen.
Auch in diesem Jahr würden es die Finanzchefs ruhig angehen lassen und mit ihren Refinanzierungsplänen nur vereinzelt in Erscheinung treten.
Den Anfang bei den bekannten Unternehmen habe der französische Lebensmittel- und Getränkehersteller Danone SA gemacht, der insgesamt 1,3 Mrd. Euro mittels zweier Anleihen am Kapitalmarkt aufgenommen habe. Die erste Tranche im Volumen von 550 Mio. Euro (ISIN FR0012432904 / WKN A1ZUU6) werde variabel verzinst (3 Monats-Euribor + 33) und sei am 14.01.2020 endfällig. Die zweite Tranche (ISIN FR0012432912 / WKN A1ZUU7) sei mit einem Kupon von 1,125% ausgestattet und werde am 14.01.2025 zurückgezahlt. Die Mindeststückelung belaufe sich allerdings bei beiden Gattungen auf nominal 100.000,00 Euro.
Schon in den nächsten Tagen sei davon auszugehen, dass auch andere Unternehmen das aktuell sehr niedrige Zinsniveau zur Liquiditätsbeschaffung nutzen würden.
Auch 2015 stelle man sich die Frage: Quo vadis, Zins? Trotz des neuen Jahres würden die alten Probleme erhalten bleiben und somit sei es nicht verwunderlich, dass auch beim Euro-Bund-Future alles beim Alten bleibe. Das beherrschende Thema an den Märkten sei und werde auch in den nächsten Tagen "Grexit" sein. Daher seien Bond-Anleger weiterhin auf der Suche nach Sicherheit, die jeder Investor nach seinen Bedürfnissen definieren müsse. Die als sicherer Hafen geltenden Bundesanleihen hätten im Mittelpunkt des Interesses gestanden und daher habe das Sorgenbarometer keinerlei Mühe gehabt, eine neue Höchstmarke bei 157,26% zu erklimmen, was einem neuen Rekordtief von 0,42% als Rendite für zehnjährige Bundesanleihen entspreche.
Fast täglich neue Höchststände würden es auch der Charttechnik nicht einfach machen, verlässliche Leitplanken vorzugeben. Somit bleibe die neue Bestmarke bei 157,26% vorerst das neue Maß aller Dinge und die erste nennenswerte Unterstützung verlaufe bei 156,25% bzw. um die psychologisch wichtige Marke von 156%.
Das Kinderlied "Alle Jahre wieder" sei auch im neuen Jahr allgegenwärtig, doch handle es aktuell nicht mehr vom Christuskind! Das Thema sei bis zum Ende dieses Jahres abgehakt. Vielmehr laute der Text in Euroland: "Alle Jahre wieder kommt das Sorgenkind".
Die für Ende Januar in Griechenland angesetzten Neuwahlen würden bei den meisten Marktteilnehmern die Angst schüren, dass sich die Euro-Krise wieder verstärken könnte. Und zusätzlich seien Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi so interpretiert worden, dass die EZB schon bald mit dem Ankauf von Staatsanleihen beginnen könnte, was gleich zu Beginn des noch jungen Jahres einer signifikanten Weichenstellung entspräche.
Die genannten Themen seien hauptverantwortlich für die deutliche Reduzierung des Euro-Außenwertes in den vergangenen Wochen. Habe die Gemeinschaftswährung am 18.12.2014 noch um die Marke von 1,238 USD gependelt, stoße man in dieser Woche bis in Gefilde von 1,18 USD vor, in denen man sich aktuell noch bewege.
Im Vergleich mit dem Russischen Rubel sei die Gemeinschaftswährung nach seinem Allzeithoch wieder etwas "auf die Erde nieder" gekommen. Sein Tief habe der Euro an den Weihnachtsfeiertagen bei 62,9921 RUB erreicht, doch die drohende Rating-Herabstufung Russlands habe die gemeinsame europäische Währung nutzen können. Zur Stunde bewege sie sich im Bereich von 73,40 RUB.
Bisher hätten Privatanleger im neuen Jahr insbesondere Fremdwährungsanleihen auf USD sowie auf Russische Rubel nachgefragt.
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Die hier wiedergegebenen Informationen wurden von uns sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie, für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für dessen zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
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Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie




