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Kanadische Geldpolitik zurück auf dem Boden der Tatsachen
08.03.19 14:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die kanadische Notenbank beließ den Leitzins auf ihrer Sitzung wie erwartet bei 1,75 Prozent, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Viel interessanter sei jedoch ihre Aussage gewesen, dass die konjunkturelle Schwäche auf absehbare Zeit keine Zinserhöhung rechtfertige. Bisher habe die Zentralbank stets betont, dass der Leitzins über die Zeit auf ein neutrales Niveau gehoben werden müsse. Dieses Niveau befinde sich in einer Spanne zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. Nach dreimalig unverändertem Leitzins habe die Bank nun eingeräumt, dass sich zwar kurzfristig eine konjunkturelle Besserung durch eine Einigung im Handelsstreit erzielen lasse. Aber die heimischen Probleme auf dem Häusermarkt sowie die schwierige Lage im Energiesektor würden wohl länger als gedacht anhalten. Darum habe die Bank nun ihren Ausblick angepasst und sehe momentan einen Zins unterhalb des neutralen Bereichs als gerechtfertigt an. Zwar würden die Währungshüter weiterhin eine Erhöhung anstreben, sobald sich die Konjunktur wieder erholt habe, aber ein solcher Zinsschritt werde an den Terminmärkten für dieses Jahr nicht mehr erwartet.
Im Zuge der Notenbank-Äußerungen habe der Kanadische Dollar gegenüber dem Euro um rund 0,6 Prozent abgewertet. Tendenziell sieht die Deutsche Bank AG den Loonie mittelfristig weiterhin etwas schwächer zum Euro notieren. (08.03.2019/alc/a/a)
Viel interessanter sei jedoch ihre Aussage gewesen, dass die konjunkturelle Schwäche auf absehbare Zeit keine Zinserhöhung rechtfertige. Bisher habe die Zentralbank stets betont, dass der Leitzins über die Zeit auf ein neutrales Niveau gehoben werden müsse. Dieses Niveau befinde sich in einer Spanne zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. Nach dreimalig unverändertem Leitzins habe die Bank nun eingeräumt, dass sich zwar kurzfristig eine konjunkturelle Besserung durch eine Einigung im Handelsstreit erzielen lasse. Aber die heimischen Probleme auf dem Häusermarkt sowie die schwierige Lage im Energiesektor würden wohl länger als gedacht anhalten. Darum habe die Bank nun ihren Ausblick angepasst und sehe momentan einen Zins unterhalb des neutralen Bereichs als gerechtfertigt an. Zwar würden die Währungshüter weiterhin eine Erhöhung anstreben, sobald sich die Konjunktur wieder erholt habe, aber ein solcher Zinsschritt werde an den Terminmärkten für dieses Jahr nicht mehr erwartet.
Im Zuge der Notenbank-Äußerungen habe der Kanadische Dollar gegenüber dem Euro um rund 0,6 Prozent abgewertet. Tendenziell sieht die Deutsche Bank AG den Loonie mittelfristig weiterhin etwas schwächer zum Euro notieren. (08.03.2019/alc/a/a)


