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Kanada: Geringe Inflation könnte BoC von Zinsschritt abhalten
24.10.18 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Im Marktkonsens gilt eine Anhebung des Leitzinses durch die Bank of Canada (BoC) auf ihrer heutigen Zinssitzung eigentlich als ausgemachte Sache, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Demnach würden die Leitzinsen in Kanada zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 BP auf dann 1,75% nach oben gesetzt werden. Zwar würden die gute konjunkturelle Lage - das BIP sei im 2. Quartal um ann. 2,9% gewachsen - sowie die erfolgreiche Einigung in den NAFTA-Verhandlungen durchaus für ein weiteres Anziehen der Zinsschraube sprechen. Andererseits hätten die jüngsten Inflationsdaten gezeigt, dass der zugrundeliegende Inflationsdruck von den Währungshütern zuletzt stärker eingeschätzt worden sei als er tatsächlich sei.
So sei die Teuerung im September von 2,8% auf 2,2% gg. Vj. gefallen, wodurch die Gefahr eines Überschießens des Zielkorridors der BoC zwischen 1 und 3% vorläufig gebannt zu sein scheine. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten erwarten, dass die kanadische Notenbank fürs Erste auf der Zinsbremse bleibe und erst im kommenden Jahr weitere Leitzinserhöhungen in Angriff nehmen werde.
Die schwachen Inflationszahlen hätten den Kanadischen Dollar (CAD) zwar leicht abwerten lassen, insgesamt sei eine Leitzinsanhebung jedoch immer noch fast vollständig eingepreist. Bestätigt sich daher unsere Einschätzung einer abwartenden BoC, dürfte sich der Euro zum Loonie deutlich über 1,50 CAD festsetzen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (24.10.2018/alc/a/a)
Demnach würden die Leitzinsen in Kanada zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 BP auf dann 1,75% nach oben gesetzt werden. Zwar würden die gute konjunkturelle Lage - das BIP sei im 2. Quartal um ann. 2,9% gewachsen - sowie die erfolgreiche Einigung in den NAFTA-Verhandlungen durchaus für ein weiteres Anziehen der Zinsschraube sprechen. Andererseits hätten die jüngsten Inflationsdaten gezeigt, dass der zugrundeliegende Inflationsdruck von den Währungshütern zuletzt stärker eingeschätzt worden sei als er tatsächlich sei.
So sei die Teuerung im September von 2,8% auf 2,2% gg. Vj. gefallen, wodurch die Gefahr eines Überschießens des Zielkorridors der BoC zwischen 1 und 3% vorläufig gebannt zu sein scheine. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten erwarten, dass die kanadische Notenbank fürs Erste auf der Zinsbremse bleibe und erst im kommenden Jahr weitere Leitzinserhöhungen in Angriff nehmen werde.
Die schwachen Inflationszahlen hätten den Kanadischen Dollar (CAD) zwar leicht abwerten lassen, insgesamt sei eine Leitzinsanhebung jedoch immer noch fast vollständig eingepreist. Bestätigt sich daher unsere Einschätzung einer abwartenden BoC, dürfte sich der Euro zum Loonie deutlich über 1,50 CAD festsetzen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (24.10.2018/alc/a/a)
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