Kanada: Es reicht nicht für eine Leitzinserhöhung


12.04.17 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Bank of Canada dürfte auf ihrer heutigen Sitzung einige positive Worte zur konjunkturellen Entwicklung Kanadas verlieren, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Schließlich hätten zuletzt gleich eine ganze Reihe an Konjunkturindikatoren auf der Oberseite überrascht, sodass die Währungshüter ihre Wachstumsprognose von aktuell 2,5% für das laufende Jahr wohl nach oben anpassen würden. Und dennoch: Von einem Gleichklang mit den USA, die sich mitten im geldpolitischen Normalisierungszyklus befinden würden, sei Kanada weit entfernt. Zu ausgeprägt bleibe die Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der aktuellen Erholung. Die Situation am Arbeitsmarkt drohe den privaten Konsum zu belasten.

Zudem hätten die jüngste Schwäche des Kanadischen Dollars und die wiederaufkeimende Nachfrage seitens der USA bisher nicht zu einer Wiederbelebung der Exporte führen können. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten auf der aktuellen Sitzung nicht mit einer Anhebung des Leitzinses rechnen. Und auch im weiteren Jahresverlauf dürfte der kanadische Leitzins bei 0,50% belassen werden. Sehr wohl dürften die kanadischen Währungshüter im Rahmen ihrer Sitzung aber noch einmal auf die Gefahr durch deutlich steigende Hauspreise eingehen. (12.04.2017/alc/a/a)




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