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KUKA-Anleihe: Attraktive Rendite bei erhöhtem Risiko
01.12.11 10:01
Anleihencheck Research
Westerburg (anleihencheck.de) - Der Analyst Sven Krupp von Anleihencheck Research hält die Anleihe (ISIN DE000A1E8X87 / WKN A1E8X8) des Roboterherstellers KUKA für ein attraktives Investment bei erhöhtem Risiko.
Die KUKA AG sei ein Technologiekonzern mit dem Fokus auf robotergestützte Automation industrieller Produktionsprozesse. Dabei sei der KUKA Roboter die Kernkomponente des Unternehmens. Wichtigster Absatzmarkt sei für KUKA die Automobilindustrie. Zusätzlich sei die Gesellschaft in den Märkten General Industry, Medizintechnik sowie in der Logistik-, Metall- und Kunststoffindustrie aktiv.
KUKA habe am 09. November die Zahlen für das dritte Quartal 2011 bekannt gegeben. Die Umsatzerlöse seien auf einen neuen Rekordwert von 369,0 Mio. Euro geklettert und das EBIT sei von 8,3 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 19,2 Mio. Euro geklettert. Entsprechend sei die EBIT-Marge weiter verbessert worden und diese habe die 5%-Schwelle überschritten. Die Unternehmensführung stelle für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von mindestens 1,2 Mrd. Euro in Aussicht. Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, halte man sogar einen Wert von 1,35 Mrd. Euro für möglich. Die EBIT-Marge solle bei mindestens 5% liegen.
Nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research sind die veröffentlichen Quartalszahlen wie erwartet sehr gut ausgefallen. Das Unternehmen profitiere derzeit von der gut laufenden Automobilindustrie und vom langfristigen Trend zur roboterbasierten Automation - nicht nur in den Industrieländern, sondern verstärkt auch in den Schwellenländern.
Gestern sei bekannt geworden, dass die KUKA AG einen weiteren Großauftrag aus der Automobilindustrie erhalten hat. So sei KUKA Systems von einem europäischen Premiumhersteller mit dem Bau zweier kompletter Fertigungslinien beauftragt worden. Dieser Großauftrag habe den Angaben zufolge einen Umfang im mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich und werde anteilig Ende 2011 sowie Anfang 2012 gebucht.
Die KUKA AG sei in der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise in eine arge Schieflage geraten, da der wichtigste Industriezweig des Unternehmens, die Automobilindustrie, sehr stark darunter gelitten habe. Doch kaum ein anderer Bereich habe sich anschließend so stark erholt, wie der Automobilsektor. Davon habe natürlich auch die KUKA AG profitiert und die Bilanzkennziffern hätten sich wesentlich verbessert. Zwar sei für 2012 eine Abschwächung des dynamischen Wachstums auf dem Automobilmarkt zu erwarten, doch aktuell sei kein scharfer Einbruch zu erkennen. Vor diesem Hintergrund sollten auch die Geschäfte von KUKA robust laufen, zumal der Konzern im dritten Quartal Auftragseingänge im Wert von 378,4 Mio. Euro erhalten habe. Positiv werten die Analysten von Anleihencheck Research auch die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in andere Branchen, um dadurch die Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu verringern.
Insgesamt halten die Analysten von Anleihencheck Research die oben genannte Anleihe der KUKA AG für ein hochinteressantes Investment, auch wenn das Risiko höher ist. Dafür werde dem Anleger das Risiko mit einer attraktiven Verzinsung versüßt. Da der Automobilindustrie aktuell nicht erneut so ein herber Einbruch drohe wie in 2009, erscheine die Bedienung des Bonds zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrscheinlich.
Das Papier habe noch eine Laufzeit bis zum 15.11.2017 und sei mit einem Kupon von 8,750% ausgestattet. Auf Basis des gestrigen Schlusskurses von 100,01% entspreche dies einer jährlichen Rendite von 8,74%. (01.12.2011/alc/a/a)
Die KUKA AG sei ein Technologiekonzern mit dem Fokus auf robotergestützte Automation industrieller Produktionsprozesse. Dabei sei der KUKA Roboter die Kernkomponente des Unternehmens. Wichtigster Absatzmarkt sei für KUKA die Automobilindustrie. Zusätzlich sei die Gesellschaft in den Märkten General Industry, Medizintechnik sowie in der Logistik-, Metall- und Kunststoffindustrie aktiv.
KUKA habe am 09. November die Zahlen für das dritte Quartal 2011 bekannt gegeben. Die Umsatzerlöse seien auf einen neuen Rekordwert von 369,0 Mio. Euro geklettert und das EBIT sei von 8,3 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 19,2 Mio. Euro geklettert. Entsprechend sei die EBIT-Marge weiter verbessert worden und diese habe die 5%-Schwelle überschritten. Die Unternehmensführung stelle für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von mindestens 1,2 Mrd. Euro in Aussicht. Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, halte man sogar einen Wert von 1,35 Mrd. Euro für möglich. Die EBIT-Marge solle bei mindestens 5% liegen.
Gestern sei bekannt geworden, dass die KUKA AG einen weiteren Großauftrag aus der Automobilindustrie erhalten hat. So sei KUKA Systems von einem europäischen Premiumhersteller mit dem Bau zweier kompletter Fertigungslinien beauftragt worden. Dieser Großauftrag habe den Angaben zufolge einen Umfang im mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich und werde anteilig Ende 2011 sowie Anfang 2012 gebucht.
Die KUKA AG sei in der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise in eine arge Schieflage geraten, da der wichtigste Industriezweig des Unternehmens, die Automobilindustrie, sehr stark darunter gelitten habe. Doch kaum ein anderer Bereich habe sich anschließend so stark erholt, wie der Automobilsektor. Davon habe natürlich auch die KUKA AG profitiert und die Bilanzkennziffern hätten sich wesentlich verbessert. Zwar sei für 2012 eine Abschwächung des dynamischen Wachstums auf dem Automobilmarkt zu erwarten, doch aktuell sei kein scharfer Einbruch zu erkennen. Vor diesem Hintergrund sollten auch die Geschäfte von KUKA robust laufen, zumal der Konzern im dritten Quartal Auftragseingänge im Wert von 378,4 Mio. Euro erhalten habe. Positiv werten die Analysten von Anleihencheck Research auch die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in andere Branchen, um dadurch die Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu verringern.
Insgesamt halten die Analysten von Anleihencheck Research die oben genannte Anleihe der KUKA AG für ein hochinteressantes Investment, auch wenn das Risiko höher ist. Dafür werde dem Anleger das Risiko mit einer attraktiven Verzinsung versüßt. Da der Automobilindustrie aktuell nicht erneut so ein herber Einbruch drohe wie in 2009, erscheine die Bedienung des Bonds zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrscheinlich.
Das Papier habe noch eine Laufzeit bis zum 15.11.2017 und sei mit einem Kupon von 8,750% ausgestattet. Auf Basis des gestrigen Schlusskurses von 100,01% entspreche dies einer jährlichen Rendite von 8,74%. (01.12.2011/alc/a/a)
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