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Jüngst gefallene Engel - Vorboten vermehrter Herabstufungen in das Hochzinssegment?
09.03.20 12:15
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - In den letzten zwei Wochen wurden mit dem Lebensmittelkonzern Kraft Heinz und dem Kaufhausbetreiber Macy's zwei US-Giganten von der Ratingkategorie Investment Grade in das Hochzinssegment herabgestuft, berichtet Tom Ross, CFA, Portfolio Manager von Janus Henderson Investors.
Das schüre unter Anlegern die Angst, weitere Engel könnten fallen. Kraft Heinz gebühre nun der wenig rühmliche Titel des größten gefallenen Engels in den Industrieländern. Damit vergrößere sich das Volumen des High-Yield-Marktes um rund 23 Mrd. USD.
Portfoliomanager Tom Ross, zuständig für Unternehmensanleihe-Portfolios, erläutere seine Einschätzung zu den Herabstufungen. Er halte die Lage für weniger dramatisch als in den Medien dargestellt.
Die Angst vor einem massiven Anstieg des Angebots am Hochzinsmarkt könnte doch etwas übertrieben sein. Zwar habe es diverse Herabstufungen aus dem Ratingsegment BBB in die High-Yield-Kategorie gegeben. Insgesamt würden sich deren Auswirkungen auf die Märkte aber in Grenzen halten.
Immer noch gebe es mehr aufgehende Sterne, also Hochzinsemittenten, die in die Investment-Grade-Kategorie höhergestuft würden, als gefallene Engel. Hinzu kämen positive technische Faktoren in den USA wie der Zusammenschluss von Sprint und T‑Mobile, durch den sich die Spreads der Sprint-Anleihen verengt und auch andere US-Hochzinspapiere das Interesse von Anlegern geweckt hätten.
Seien die zuletzt gefallenen Engel der Vorbote eines neuen Trends? Das glaube Portfoliomanager Ross nicht. Bei einer Handvoll Emittenten sollten Anleger künftig auf der Hut sein. Das geringe Volumen an Anleihen mit Rating BBB, die derzeit in den USA wegen einer möglichen Herabstufung auf der Beobachtungsliste stünden, lasse aber keine plötzliche Welle an Herabstufungen in das Hochzinssegment befürchten. (09.03.2020/alc/a/a)
Das schüre unter Anlegern die Angst, weitere Engel könnten fallen. Kraft Heinz gebühre nun der wenig rühmliche Titel des größten gefallenen Engels in den Industrieländern. Damit vergrößere sich das Volumen des High-Yield-Marktes um rund 23 Mrd. USD.
Die Angst vor einem massiven Anstieg des Angebots am Hochzinsmarkt könnte doch etwas übertrieben sein. Zwar habe es diverse Herabstufungen aus dem Ratingsegment BBB in die High-Yield-Kategorie gegeben. Insgesamt würden sich deren Auswirkungen auf die Märkte aber in Grenzen halten.
Immer noch gebe es mehr aufgehende Sterne, also Hochzinsemittenten, die in die Investment-Grade-Kategorie höhergestuft würden, als gefallene Engel. Hinzu kämen positive technische Faktoren in den USA wie der Zusammenschluss von Sprint und T‑Mobile, durch den sich die Spreads der Sprint-Anleihen verengt und auch andere US-Hochzinspapiere das Interesse von Anlegern geweckt hätten.
Seien die zuletzt gefallenen Engel der Vorbote eines neuen Trends? Das glaube Portfoliomanager Ross nicht. Bei einer Handvoll Emittenten sollten Anleger künftig auf der Hut sein. Das geringe Volumen an Anleihen mit Rating BBB, die derzeit in den USA wegen einer möglichen Herabstufung auf der Beobachtungsliste stünden, lasse aber keine plötzliche Welle an Herabstufungen in das Hochzinssegment befürchten. (09.03.2020/alc/a/a)


