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Jobdaten & Zinswende: Was jetzt für den Markt entscheidend ist
10.07.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Auch heute bleibt es von der Datenseite ruhig, so die Analysten der Helaba.
Zu erwähnen seien allenfalls die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die eine Indikation für die Beschäftigungsentwicklung des laufenden Monats geben würden. Noch sei die Arbeitsmarktlage als solide zu bezeichnen, zumal die Zahl der Erstanträge in den letzten Wochen wieder leicht zurückgegangen sei. Zwar liege sie noch auf einem etwas erhöhten Niveau, dies sei aber mit einem anhaltenden und ausreichenden Stellenaufbau kompatibel. Erst ein unerwarteter und deutlicher Anstieg der Jobless Claims könnte die im Markt vorhandenen Zinssenkungserwartungen wieder forcieren. Diese hätten sich nach dem letzten Arbeitsmarktbericht abgeschwächt und im Jahresverlauf würden nur noch zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte vollständig eskomptiert.
Relativ wenig habe sich bei den Zinserwartungen bezüglich der Europäischen Zentralbank getan. Die Währungshüter hätten nach der letzten Zinssenkung eine Pause im Zyklus angedeutet, wenngleich sie weiterhin datenabhängig und von Sitzung zu Sitzung entscheiden möchten. Eine Zinssenkung im Juli (EZB-Entscheidung am 24. Juli) werde marktseitig nahezu ausgeschlossen, erst per Oktober werde ein Schritt um 25 Basispunkte mehrheitlich eingepreist. Die Zinserwartungen in der Eurozone und den USA würden sich unterschiedlich entwickeln. Nachdem der Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone seit Ende Juni zunächst deutlich angewachsen sei, werde er derzeit wieder etwas kleiner. (10.07.2025/alc/a/a)
Zu erwähnen seien allenfalls die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die eine Indikation für die Beschäftigungsentwicklung des laufenden Monats geben würden. Noch sei die Arbeitsmarktlage als solide zu bezeichnen, zumal die Zahl der Erstanträge in den letzten Wochen wieder leicht zurückgegangen sei. Zwar liege sie noch auf einem etwas erhöhten Niveau, dies sei aber mit einem anhaltenden und ausreichenden Stellenaufbau kompatibel. Erst ein unerwarteter und deutlicher Anstieg der Jobless Claims könnte die im Markt vorhandenen Zinssenkungserwartungen wieder forcieren. Diese hätten sich nach dem letzten Arbeitsmarktbericht abgeschwächt und im Jahresverlauf würden nur noch zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte vollständig eskomptiert.
Relativ wenig habe sich bei den Zinserwartungen bezüglich der Europäischen Zentralbank getan. Die Währungshüter hätten nach der letzten Zinssenkung eine Pause im Zyklus angedeutet, wenngleich sie weiterhin datenabhängig und von Sitzung zu Sitzung entscheiden möchten. Eine Zinssenkung im Juli (EZB-Entscheidung am 24. Juli) werde marktseitig nahezu ausgeschlossen, erst per Oktober werde ein Schritt um 25 Basispunkte mehrheitlich eingepreist. Die Zinserwartungen in der Eurozone und den USA würden sich unterschiedlich entwickeln. Nachdem der Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone seit Ende Juni zunächst deutlich angewachsen sei, werde er derzeit wieder etwas kleiner. (10.07.2025/alc/a/a)


