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Japanischer Zentralbank geht die Munition aus
11.03.19 12:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Während sich die Wirtschaft in den USA noch robust präsentiert, steuert sie in Japan zunehmend auf eine Rezession zu - einige Analysten rechnen hierfür bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Eine genauere Einschätzung der Situation werde erst mit weiteren Konjunkturdaten möglich sein. Zuletzt hätten jedoch schwache Produktions- und Exportzahlen auf eine Konjunkturverlangsamung hingedeutet. Auch würden die kommenden Handelsgespräche zwischen Japan und den USA für steigende Besorgnis über die konjunkturelle Entwicklung sorgen. Denn hierbei könnten die USA auch den Wechselkurs des Yen thematisieren. Zwar sei der Yen-Kurs offiziell keine relevante Größe für die japanische Geldpolitik. Dennoch fördere die Japanische Zentralbank (BoJ) durch ihre extrem lockere Zinspolitik eine Yen-Abwertung, die letztlich zu einer willkommenen höheren Inflationsrate führe.
Für die japanische Zentralbank-Sitzung Ende der Woche sieht die Deutsche Bank nur eine geringe Chance, dass die BoJ von ihrem momentanen Kurs abweichen und Lockerungsmaßnahmen ankündigen wird. Denn der Spielraum für weitere geldpolitische Wachstumsimpulse seitens der BoJ sei begrenzt. Sie werde ihr verbliebenes Pulver eher für eine ernsthaftere Verschlechterung der Konjunktur aufheben. Auch wenn der Euro zuletzt gegenüber dem Yen im Zuge der EZB-Sitzung geschwächelt habe, deute sich für die nächste Zeit eine Abwertung des Yen an. (11.03.2019/alc/a/a)
Eine genauere Einschätzung der Situation werde erst mit weiteren Konjunkturdaten möglich sein. Zuletzt hätten jedoch schwache Produktions- und Exportzahlen auf eine Konjunkturverlangsamung hingedeutet. Auch würden die kommenden Handelsgespräche zwischen Japan und den USA für steigende Besorgnis über die konjunkturelle Entwicklung sorgen. Denn hierbei könnten die USA auch den Wechselkurs des Yen thematisieren. Zwar sei der Yen-Kurs offiziell keine relevante Größe für die japanische Geldpolitik. Dennoch fördere die Japanische Zentralbank (BoJ) durch ihre extrem lockere Zinspolitik eine Yen-Abwertung, die letztlich zu einer willkommenen höheren Inflationsrate führe.
Für die japanische Zentralbank-Sitzung Ende der Woche sieht die Deutsche Bank nur eine geringe Chance, dass die BoJ von ihrem momentanen Kurs abweichen und Lockerungsmaßnahmen ankündigen wird. Denn der Spielraum für weitere geldpolitische Wachstumsimpulse seitens der BoJ sei begrenzt. Sie werde ihr verbliebenes Pulver eher für eine ernsthaftere Verschlechterung der Konjunktur aufheben. Auch wenn der Euro zuletzt gegenüber dem Yen im Zuge der EZB-Sitzung geschwächelt habe, deute sich für die nächste Zeit eine Abwertung des Yen an. (11.03.2019/alc/a/a)


