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Japan: Konsum und Inflation im Fokus
26.08.24 14:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In Japan werden am Freitag die Einzelhandelsumsätze für Juli, das Verbrauchervertrauen für August und die Inflationsdaten für Tokio veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Das Verbrauchervertrauen habe sich in den vergangenen Monaten allmählich verbessert, und der Konsum der privaten Haushalte habe sich aufgrund der kräftigen Lohnerhöhungen zu Beginn dieses Jahres erholt. Die Analysten seien der Meinung, dass sich sowohl das Verbrauchervertrauen als auch die Einzelhandelsumsätze weiter verbessern könnten.
Die Kerninflation der Verbraucherpreise in Tokio sei im Juli im dritten Monat in Folge gestiegen und habe 2,2% erreicht. Auch wenn die BoJ nach der Zinserhöhung vom Juli vorerst eine gemäßigte Haltung einnehme, würden die Analysten angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks in Japans Volkswirtschaft weitere Zinserhöhungen für möglich halten.
Fazit: Die BoJ könnte in nächster Zeit eine abwartende Haltung einnehmen, nachdem die aggressive Zinserhöhung Ende Juli erhebliche Marktvolatilität ausgelöst habe. Angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks und der sich verbessernden Binnenkonjunktur seien weitere Zinserhöhungen jedoch immer noch möglich. (26.08.2024/alc/a/a)
Das Verbrauchervertrauen habe sich in den vergangenen Monaten allmählich verbessert, und der Konsum der privaten Haushalte habe sich aufgrund der kräftigen Lohnerhöhungen zu Beginn dieses Jahres erholt. Die Analysten seien der Meinung, dass sich sowohl das Verbrauchervertrauen als auch die Einzelhandelsumsätze weiter verbessern könnten.
Die Kerninflation der Verbraucherpreise in Tokio sei im Juli im dritten Monat in Folge gestiegen und habe 2,2% erreicht. Auch wenn die BoJ nach der Zinserhöhung vom Juli vorerst eine gemäßigte Haltung einnehme, würden die Analysten angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks in Japans Volkswirtschaft weitere Zinserhöhungen für möglich halten.
Fazit: Die BoJ könnte in nächster Zeit eine abwartende Haltung einnehmen, nachdem die aggressive Zinserhöhung Ende Juli erhebliche Marktvolatilität ausgelöst habe. Angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks und der sich verbessernden Binnenkonjunktur seien weitere Zinserhöhungen jedoch immer noch möglich. (26.08.2024/alc/a/a)
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