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Japan: Inflation könnte unterstützt bleiben
22.07.25 11:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Japan wird diese Woche die Daten zur Inflation in Tokio veröffentlichen, so die Analysten von Postbank Research.
Die japanische Inflation sei in den letzten Monaten im Mittelpunkt des Interesses gestanden, da ihr hohes Niveau die BoJ veranlassen könnte, die Zinssätze trotz der Zollrisiken für die Wirtschaft früher anzuheben. Die Inflation in Tokio gelte als Frühindikator für die landesweite Inflation. Die Verbraucherpreisinflation in Tokio habe im Juni bei 3,1% (gegenüber 3,4% im Mai) gelegen und die Kern-Verbraucherpreisinflation im Juni 3,1% (ggü. 3,6% im Mai) betragen. Postbank Research gehe davon aus, dass die Tokio-Verbraucherpreisinflation (sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation) im Juli bei etwa 3% verharren werde. Der Preis für Reis könnte im Vergleich zum letzten Jahr hoch bleiben, was zu einer breiter basierten Inflation der Lebensmittelpreise insgesamt führen würde. Die Preise für Dienstleistungen dürften weiterhin durch den starken Zustrom ausländischer Touristen gestützt werden. Der JPY sei in den letzten Monaten relativ schwach geblieben, was sich in einer importierten Inflation niederschlagen könnte.
Fazit: Angesichts der starken Unsicherheit im Zusammenhang mit den Zöllen dürfte die BoJ nach Meinung von Postbank Research auf kurze Sicht mit einer Zinserhöhung zögern. Die japanischen Exporte in die USA seien im Juni stark zurückgegangen, insbesondere die Automobilexporte. Sollte die Inflation länger hoch bleiben, werde die BoJ aber wohl entsprechend handeln müssen. Postbank Research erwarte in den nächsten zwölf Monaten zwei Zinserhöhungen der japanischen Notenbank. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 21.07.2025) (22.07.2025/alc/a/a)
Die japanische Inflation sei in den letzten Monaten im Mittelpunkt des Interesses gestanden, da ihr hohes Niveau die BoJ veranlassen könnte, die Zinssätze trotz der Zollrisiken für die Wirtschaft früher anzuheben. Die Inflation in Tokio gelte als Frühindikator für die landesweite Inflation. Die Verbraucherpreisinflation in Tokio habe im Juni bei 3,1% (gegenüber 3,4% im Mai) gelegen und die Kern-Verbraucherpreisinflation im Juni 3,1% (ggü. 3,6% im Mai) betragen. Postbank Research gehe davon aus, dass die Tokio-Verbraucherpreisinflation (sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation) im Juli bei etwa 3% verharren werde. Der Preis für Reis könnte im Vergleich zum letzten Jahr hoch bleiben, was zu einer breiter basierten Inflation der Lebensmittelpreise insgesamt führen würde. Die Preise für Dienstleistungen dürften weiterhin durch den starken Zustrom ausländischer Touristen gestützt werden. Der JPY sei in den letzten Monaten relativ schwach geblieben, was sich in einer importierten Inflation niederschlagen könnte.
Fazit: Angesichts der starken Unsicherheit im Zusammenhang mit den Zöllen dürfte die BoJ nach Meinung von Postbank Research auf kurze Sicht mit einer Zinserhöhung zögern. Die japanischen Exporte in die USA seien im Juni stark zurückgegangen, insbesondere die Automobilexporte. Sollte die Inflation länger hoch bleiben, werde die BoJ aber wohl entsprechend handeln müssen. Postbank Research erwarte in den nächsten zwölf Monaten zwei Zinserhöhungen der japanischen Notenbank. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 21.07.2025) (22.07.2025/alc/a/a)
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