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Japan: Inflation dürfte gestützt bleiben
25.03.25 09:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Japan wird diese Woche die Daten zur Inflation in Tokio im März veröffentlichen, so die Analysten von Postbank Research.
Die Inflation in Tokio werde oftmals als Frühindikator für die landesweite Inflation angesehen. Die Verbraucherpreisinflation in Tokio sei im Februar um 2,9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, verglichen mit 3,4% im Vormonat. Zu Beginn des Jahres habe der Inflationsdruck in Japan zugenommen, insbesondere im Dienstleistungssektor, was auf höhere Löhne zurückzuführen sei. Auch die staatlichen Subventionen für die Stromausgaben der Haushalte seien gekürzt worden, was zu einer höheren Inflation der Strompreise geführt habe. Dennoch habe die Bank of Japan (BoJ) den Leitzins im März angesichts der zunehmenden Volatilität der Finanzmärkte und der Zollunsicherheit unverändert gelassen. In Tokio dürfte die Inflation im März mit etwa 3% relativ hoch bleiben, da das Lohnwachstum in Japan stark sei und die Rohstoffpreise in den letzten Wochen aufgrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und höherer US-Zölle etwas zugelegt hätten.
Fazit: Zwar habe die BoJ die Zinsen vorerst unverändert gelassen, doch die Analysten von Postbank Research würden glauben, dass sie angesichts des hohen Inflationsniveaus und der robusten Binnenkonjunktur nach einer Gelegenheit für eine Zinserhöhung suche. Sie würden mit drei Zinserhöhungen der BoJ in den nächsten zwölf Monaten und einer gewissen Aufwertung des JPY rechnen. (Perspektiven Week up front vom 24.03.2025) (25.03.2025/alc/a/a)
Die Inflation in Tokio werde oftmals als Frühindikator für die landesweite Inflation angesehen. Die Verbraucherpreisinflation in Tokio sei im Februar um 2,9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, verglichen mit 3,4% im Vormonat. Zu Beginn des Jahres habe der Inflationsdruck in Japan zugenommen, insbesondere im Dienstleistungssektor, was auf höhere Löhne zurückzuführen sei. Auch die staatlichen Subventionen für die Stromausgaben der Haushalte seien gekürzt worden, was zu einer höheren Inflation der Strompreise geführt habe. Dennoch habe die Bank of Japan (BoJ) den Leitzins im März angesichts der zunehmenden Volatilität der Finanzmärkte und der Zollunsicherheit unverändert gelassen. In Tokio dürfte die Inflation im März mit etwa 3% relativ hoch bleiben, da das Lohnwachstum in Japan stark sei und die Rohstoffpreise in den letzten Wochen aufgrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und höherer US-Zölle etwas zugelegt hätten.
Fazit: Zwar habe die BoJ die Zinsen vorerst unverändert gelassen, doch die Analysten von Postbank Research würden glauben, dass sie angesichts des hohen Inflationsniveaus und der robusten Binnenkonjunktur nach einer Gelegenheit für eine Zinserhöhung suche. Sie würden mit drei Zinserhöhungen der BoJ in den nächsten zwölf Monaten und einer gewissen Aufwertung des JPY rechnen. (Perspektiven Week up front vom 24.03.2025) (25.03.2025/alc/a/a)
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