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Japan: Inflation in Tokio im Blickpunkt
23.04.25 08:51
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Japan wird diese Woche die Tokio-Verbraucherpreisinflation für April veröffentlichen, so die Analysten von Postbank Research.
Sie werde oft als Frühindikator für die landesweite Verbraucherpreisinflation in Japan angesehen. Angesichts der bevorstehenden Sitzung der Bank of Japan (BoJ) Anfang Mai könnten die Inflationszahlen im Fokus bleiben. Die Verbraucherpreisinflation in Tokio habe im März bei 2,9% gelegen und damit etwas über den 2,8% des Vormonats. Man gehe davon aus, dass die Inflation in Tokio im April mit rund 3% hoch bleiben könnte, da die Dienstleistungsinflation möglicherweise durch den sich erholenden Verbrauch der privaten Haushalte und höhere Löhne gestützt werde. Man sei jedoch der Ansicht, dass die BoJ vorerst eine eher gemäßigte Haltung einnehmen dürfte, da die Volatilität an den Finanzmärkten deutlich zugenommen habe und die US-Zölle Japans Exporte kurzfristig beeinträchtigen könnten. Die USA und Japan hätten vor kurzem Handelsverhandlungen aufgenommen, und etwaige Durchbrüche sollten sich positiv auf die Marktstimmung auswirken.
Der JPY sei in den letzten Wochen stärker geworden, während sich der USD abgeschwächt habe. Da der japanische Exportsektor von den Zöllen betroffen sein könnte, dürfte die BoJ die Zinsen vorerst unverändert lassen, um eine weitere Aufwertung des JPY trotz der relativ hohen Binneninflation zu vermeiden. (Ausgabe vom 22.04.2025) (23.04.2025/alc/a/a)
Sie werde oft als Frühindikator für die landesweite Verbraucherpreisinflation in Japan angesehen. Angesichts der bevorstehenden Sitzung der Bank of Japan (BoJ) Anfang Mai könnten die Inflationszahlen im Fokus bleiben. Die Verbraucherpreisinflation in Tokio habe im März bei 2,9% gelegen und damit etwas über den 2,8% des Vormonats. Man gehe davon aus, dass die Inflation in Tokio im April mit rund 3% hoch bleiben könnte, da die Dienstleistungsinflation möglicherweise durch den sich erholenden Verbrauch der privaten Haushalte und höhere Löhne gestützt werde. Man sei jedoch der Ansicht, dass die BoJ vorerst eine eher gemäßigte Haltung einnehmen dürfte, da die Volatilität an den Finanzmärkten deutlich zugenommen habe und die US-Zölle Japans Exporte kurzfristig beeinträchtigen könnten. Die USA und Japan hätten vor kurzem Handelsverhandlungen aufgenommen, und etwaige Durchbrüche sollten sich positiv auf die Marktstimmung auswirken.
Der JPY sei in den letzten Wochen stärker geworden, während sich der USD abgeschwächt habe. Da der japanische Exportsektor von den Zöllen betroffen sein könnte, dürfte die BoJ die Zinsen vorerst unverändert lassen, um eine weitere Aufwertung des JPY trotz der relativ hohen Binneninflation zu vermeiden. (Ausgabe vom 22.04.2025) (23.04.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


