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Janet Yellen stellt weitere Leitzinserhöhungen in Aussicht
19.01.17 10:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Aufwärtsbewegung des Euro zum US-Dollar kam gestern ins Stocken, nachdem die Präsidentin der US-Notenbank Janet Yellen äußerte, dass die US-Konjunktur bereit für höhere Leitzinsen sei, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Bis 2019 solle sich die FED Funds-Rate dem neutralen Satz von rund 3% annähern. Im Anschluss an die Äußerungen habe die Einheitswährung Notierungen im Bereich von 1,07 USD nicht mehr verteidigen können. Zuletzt habe sich der kurzfristige Ausblick für den Euro zum US-Dollar wieder aufgehellt, da es der Einheitswährung gelungen sei, die wichtige Unterstützungszone bei rund 1,05 USD zurückzuerobern. Die Sorge vor höheren Zinsen in den USA habe auch beim Goldpreis zu einem Rücksetzer gesorgt.
Die Anstiege der Konsumentenpreise in den USA und der Eurozone im Dezember hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Der generelle Trend zu einer höheren Inflation sollte sich fortsetzen: In der Eurozone dürfte der Preisanstieg aufgrund weiter steigender Benzin- und Heizölpreise schon im Januar von 1,1% auf 1,8% gg. Vj. zulegen und im Jahresdurchschnitt 2017 würden die Analysten mit einem Plus von 1,7% rechnen. 2018 dürfte der Preisauftrieb aber auf 1,3% zurückfallen.
In Deutschland sollte die Teuerung sogar bei 2,0% bzw. 1,7% liegen, sodass die realen Renditen markant im negativen Bereich liegen dürften. In den USA habe die Inflation im Dezember von 1,7% auf 2,1% gg. Vj. angezogen. Im Kontrast zur Eurozone sei der Preisanstieg in den USA aber nicht alleine dem Ölpreis geschuldet. So sei die Kernrate im gleichen Monat mit 2,2% in der Jahresrate sogar einen Hauch schneller gewachsen.
In Großbritannien würden die Überraschungen bei den Konjunkturdaten anhalten. Nachdem die am Dienstag veröffentlichten Daten zur Inflation einen überraschend deutlichen Anstieg von 1,2% auf 1,6% gg. Vj. im Dezember ausgewiesen hätten, deute das kräftige Lohnwachstum von 2,8% gg. Vj. im November auch für die kommenden Monate auf einen anhaltenden Preisdruck hin. Zudem sei die Zahl der Personen, die Arbeitslosenunterstützung beziehen würden, entgegen der Erwartungen weiter gesunken. Das Britische Pfund habe hieraus allerdings nicht weiter Kapital schlagen können. (19.01.2017/alc/a/a)
Bis 2019 solle sich die FED Funds-Rate dem neutralen Satz von rund 3% annähern. Im Anschluss an die Äußerungen habe die Einheitswährung Notierungen im Bereich von 1,07 USD nicht mehr verteidigen können. Zuletzt habe sich der kurzfristige Ausblick für den Euro zum US-Dollar wieder aufgehellt, da es der Einheitswährung gelungen sei, die wichtige Unterstützungszone bei rund 1,05 USD zurückzuerobern. Die Sorge vor höheren Zinsen in den USA habe auch beim Goldpreis zu einem Rücksetzer gesorgt.
In Deutschland sollte die Teuerung sogar bei 2,0% bzw. 1,7% liegen, sodass die realen Renditen markant im negativen Bereich liegen dürften. In den USA habe die Inflation im Dezember von 1,7% auf 2,1% gg. Vj. angezogen. Im Kontrast zur Eurozone sei der Preisanstieg in den USA aber nicht alleine dem Ölpreis geschuldet. So sei die Kernrate im gleichen Monat mit 2,2% in der Jahresrate sogar einen Hauch schneller gewachsen.
In Großbritannien würden die Überraschungen bei den Konjunkturdaten anhalten. Nachdem die am Dienstag veröffentlichten Daten zur Inflation einen überraschend deutlichen Anstieg von 1,2% auf 1,6% gg. Vj. im Dezember ausgewiesen hätten, deute das kräftige Lohnwachstum von 2,8% gg. Vj. im November auch für die kommenden Monate auf einen anhaltenden Preisdruck hin. Zudem sei die Zahl der Personen, die Arbeitslosenunterstützung beziehen würden, entgegen der Erwartungen weiter gesunken. Das Britische Pfund habe hieraus allerdings nicht weiter Kapital schlagen können. (19.01.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


