Jahresinflationsrate der Eurozone bei rund 1,5%


18.12.17 10:01
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt gehen davon aus, dass die November-Schnellschätzung zur Inflation der Eurozone von 1,5% in der Jahresrate bestätigt wird.

Für das Gesamtjahr 2017 würden die Analysten ebenfalls ein Plus von 1,5% unterstellen, gefolgt von 1,4% für 2018 und 1,5% für 2019. Eine schnelle Annäherung an die EZB-Inflationszielnorm (Inflationsanstieg unter, aber in der Nähe von 2%) zeichne sich nach Erachten der Analysten daher nicht ab. Die Kerninflation (Gesamtindex ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak) habe im November laut der Schnellschätzung sogar nur bei 0,9% in der Jahresrate gelegen und dieser Wert dürfte auch heute bestätigt werden. Das Jahresplus bei den Dienstleistungspreisen habe 1,2% betragen und bei den Industriegütern ohne Energie: 0,4% bzw. bei der Energiekomponente 4,7%.

Der finale Wert der Konsumentenpreise der Eurozone im November sollte keine signifikanten Marktbewegungen nach sich ziehen. Mit Anpassungen bei den Leitzinsen der Eurozone sei erst im Jahresverlauf 2019 zu rechnen. (18.12.2017/alc/a/a)