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Jahresinflationsrate der Eurozone nun bei 2%
03.03.17 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg der Konsumentenpreise in der Eurozone lag im Februar 2017 gemäß der Schnellschätzung von Eurostat erstmals seit Januar 2013 wieder bei exakt 2,0%, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die Kerninflationsrate habe aber wie bereits seit Dezember 2016 bei 0,9% verharrt. Die Jahresrate der Energiekomponente habe auf 9,2% im Februar angezogen (Januar: 8,1%) und die Nahrungsmittelpreise hätten sich auf 2,5% befestigt (Januar: 1,8%). Sollten die Energiepreise auf dem aktuellen Niveau verharren, so sollte die Teuerung jedoch bei den allgemeinen Konsumentenpreisen im Februar in der Jahresrate ihr Jahreshoch gesehen haben. Die Analysten würden im Jahresdurchschnitt 2017 einen Anstieg der Konsumentenpreise um 1,7% erwarten.
Vor dem Hintergrund des niedrigen Niveaus bei der Kerninflation sollte auf der EZB-Ratssitzung keine Ausweichung der bisherigen geldpolitischen Weichenstellungen erfolgen. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone habe im Januar bei 9,6% verharrt. Das sei das niedrigste Niveau seit Mai 2009. Erwähnenswert sei die ILO-Arbeitslosenquote aus Deutschland. Diese habe mit 3,8% auf ein neues Rekordtief nachgegeben.
Überraschend niedrig seien gestern in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ausgefallen. Letzte Woche seien nur 230.000 Anträge gestellt worden, so wenig wie seit 44 Jahren nicht mehr, der tiefste Stand seit März 1973. Der Euro habe vor diesem Hintergrund dennoch zum US-Dollar die Marke von 1,05 USD knapp verteidigen können. (03.03.2017/alc/a/a)
Die Kerninflationsrate habe aber wie bereits seit Dezember 2016 bei 0,9% verharrt. Die Jahresrate der Energiekomponente habe auf 9,2% im Februar angezogen (Januar: 8,1%) und die Nahrungsmittelpreise hätten sich auf 2,5% befestigt (Januar: 1,8%). Sollten die Energiepreise auf dem aktuellen Niveau verharren, so sollte die Teuerung jedoch bei den allgemeinen Konsumentenpreisen im Februar in der Jahresrate ihr Jahreshoch gesehen haben. Die Analysten würden im Jahresdurchschnitt 2017 einen Anstieg der Konsumentenpreise um 1,7% erwarten.
Vor dem Hintergrund des niedrigen Niveaus bei der Kerninflation sollte auf der EZB-Ratssitzung keine Ausweichung der bisherigen geldpolitischen Weichenstellungen erfolgen. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone habe im Januar bei 9,6% verharrt. Das sei das niedrigste Niveau seit Mai 2009. Erwähnenswert sei die ILO-Arbeitslosenquote aus Deutschland. Diese habe mit 3,8% auf ein neues Rekordtief nachgegeben.
Überraschend niedrig seien gestern in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ausgefallen. Letzte Woche seien nur 230.000 Anträge gestellt worden, so wenig wie seit 44 Jahren nicht mehr, der tiefste Stand seit März 1973. Der Euro habe vor diesem Hintergrund dennoch zum US-Dollar die Marke von 1,05 USD knapp verteidigen können. (03.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


