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Jackson-Hole-Treffen: Mögliche Implikationen für die Märkte
26.08.24 08:45
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Powells Rede auf dem Jackson-Hole-Symposium gab einen umfassenden Überblick über die Reaktion der Federal Reserve auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie und ihre Nachwirkungen entstanden sind, so Daniel Siluk, Head of Global Short Duration & Liquidity Group bei Janus Henderson Investors.
Er habe die bedeutenden Fortschritte bei der Eindämmung der Inflation hervorgehoben, die so hoch gewesen sei wie seit einer Generation nicht mehr, nun aber deutlich zurückgegangen sei und sich dem Ziel der FED von 2% nähere. Powell habe sich zuversichtlich gezeigt, dass sich die Inflation auf einem stabilen Weg zurück zu 2% befinde.
Die Rede habe auf eine Schwerpunktverlagerung zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen dem doppelten Mandat der Inflationsbekämpfung und der Förderung eines starken Arbeitsmarktes hingedeutet. Dies lasse darauf schließen, dass die Ära der aggressiven Zinserhöhungen einer Periode moderaterer Anpassungen Platz machen werde.
Powell habe betont, dass künftige geldpolitische Maßnahmen datenabhängig sein würden, und habe die Bedeutung der eingehenden Wirtschaftsindikatoren, insbesondere der Arbeitsmarktindikatoren, für die Zinsentscheidungen der FED hervorgehoben.
Die Rede sei vorsichtig optimistisch gewesen und habe darauf hingedeutet, dass sich die Inflation auf einem stabilen Weg zurück zum Ziel befinde, ohne einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit vorauszusetzen. Dadurch könnten Anleger Vertrauen in das Potenzial einer sanften Landung gewinnen. Die Risikomärkte - Aktien und Kredite - würden nach der Rede fester tendieren.
Trotz Powells Ausführungen über das Potenzial für künftige Zinsanpassungen hätten sich die Zinsmärkte nicht entscheidend bewegt und würden für September weder eine Anpassung um 25 Basispunkte noch um 50 Basispunkte einpreisen, sondern würden sich in der Mitte dieser Spanne bewegen.
Powells Schwerpunktverlagerung auf die Arbeitsmarktbedingungen im Gegensatz zu den reinen Inflationsdaten deute darauf hin, dass die künftige Zinsvolatilität stärker an die Arbeitsmarktdaten gebunden sein könnte. Dies stelle eine deutliche Abkehr von den letzten Jahren dar, in denen die Zinserwartungen in erster Linie von den Inflationsdaten bestimmt worden seien. (26.08.2024/alc/a/a)
Er habe die bedeutenden Fortschritte bei der Eindämmung der Inflation hervorgehoben, die so hoch gewesen sei wie seit einer Generation nicht mehr, nun aber deutlich zurückgegangen sei und sich dem Ziel der FED von 2% nähere. Powell habe sich zuversichtlich gezeigt, dass sich die Inflation auf einem stabilen Weg zurück zu 2% befinde.
Die Rede habe auf eine Schwerpunktverlagerung zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen dem doppelten Mandat der Inflationsbekämpfung und der Förderung eines starken Arbeitsmarktes hingedeutet. Dies lasse darauf schließen, dass die Ära der aggressiven Zinserhöhungen einer Periode moderaterer Anpassungen Platz machen werde.
Die Rede sei vorsichtig optimistisch gewesen und habe darauf hingedeutet, dass sich die Inflation auf einem stabilen Weg zurück zum Ziel befinde, ohne einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit vorauszusetzen. Dadurch könnten Anleger Vertrauen in das Potenzial einer sanften Landung gewinnen. Die Risikomärkte - Aktien und Kredite - würden nach der Rede fester tendieren.
Trotz Powells Ausführungen über das Potenzial für künftige Zinsanpassungen hätten sich die Zinsmärkte nicht entscheidend bewegt und würden für September weder eine Anpassung um 25 Basispunkte noch um 50 Basispunkte einpreisen, sondern würden sich in der Mitte dieser Spanne bewegen.
Powells Schwerpunktverlagerung auf die Arbeitsmarktbedingungen im Gegensatz zu den reinen Inflationsdaten deute darauf hin, dass die künftige Zinsvolatilität stärker an die Arbeitsmarktdaten gebunden sein könnte. Dies stelle eine deutliche Abkehr von den letzten Jahren dar, in denen die Zinserwartungen in erster Linie von den Inflationsdaten bestimmt worden seien. (26.08.2024/alc/a/a)


