Erweiterte Funktionen
JPY verliert nach Beibehaltung der BoJ-Zinsen -0,10%
19.12.23 09:17
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Bank of Japan (BoJ) hielt an ihrer Rhetorik der lockeren Geldpolitik fest und beließ die Zinssätze auf einem konstanten Niveau von -0,10%, so die Experten von XTB.
Diese Entscheidung stehe im Einklang mit den Erwartungen des Marktes. Die BoJ halte weiterhin an ihrer Yield Curve Control (YCC) fest und belasse den Referenzzinssatz für 10-jährige japanische Staatsanleihen bei 1,0% und halte die Zielrendite für 10-jährige Anleihen bei etwa 0%. Diese Entscheidung bestätige die ultralockere Politik der Bank, trotz Spekulationen über eine mögliche Umkehr im kommenden Jahr.
Wichtige Kommentare der BoJ:
- Die japanische Wirtschaft erhole sich allmählich. Die Zukunftsaussichten würden aufgrund der weltwirtschaftlichen Bedingungen und des moderaten Wachstums des privaten Verbrauchs im Inland ungewiss bleiben.
- Die BoJ stelle eine leichte Belebung der japanischen Wirtschaft fest, mit stabilen Exporten und einer stabilen Industrieproduktion.
- Die BoJ erwarte, dass der VPI im gesamten Fiskaljahr 2024 über 2% steigen werde, rechne aber auch mit einem anschließenden allmählichen Rückgang.
- Es werde erwartet, dass der Kernverbraucherpreisindex allmählich ansteige und sich dann das Wachstumstempo stabilisiere.
- Die BoJ analysiere den Zyklus des Lohn-Preis-Wachstums und messe den Daten und dem Lohnwachstum in den Unternehmen große Bedeutung bei.
- Die BoJ betone, wie wichtig es sei, die Bewegungen auf den Finanz- und Devisenmärkten und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Preise zu beobachten.
Am Devisenmarkt sehen die Experten von XTB eine entscheidende Reaktion des Yen auf die Rhetorik der BoJ. Der JPY sei heute eine der schwächsten Währungen unter den G10-Ländern. Das Währungspaar USD/JPY gewinne etwa 0,80% und konsolidiere sich um 143,800. Damit verzeichne diese Paarung den dritten Tag in Folge Kursgewinne. Trotz der Rückgänge bleibe USD/JPY jedoch unter dem SMA 200-Durchschnitt. Nach den dynamischen Rückgängen der letzten Wochen sei der Wechselkurs um die Unterstützungsmarke von 141,000-142,000 zum Stillstand gekommen. Die erste Begrenzung des aktuellen Ausbruchs sei die Marke von 145,000, die auch den lokalen Höchststand im Juli dieses Jahres markiert habe. (19.12.2023/alc/a/a)
Diese Entscheidung stehe im Einklang mit den Erwartungen des Marktes. Die BoJ halte weiterhin an ihrer Yield Curve Control (YCC) fest und belasse den Referenzzinssatz für 10-jährige japanische Staatsanleihen bei 1,0% und halte die Zielrendite für 10-jährige Anleihen bei etwa 0%. Diese Entscheidung bestätige die ultralockere Politik der Bank, trotz Spekulationen über eine mögliche Umkehr im kommenden Jahr.
Wichtige Kommentare der BoJ:
- Die japanische Wirtschaft erhole sich allmählich. Die Zukunftsaussichten würden aufgrund der weltwirtschaftlichen Bedingungen und des moderaten Wachstums des privaten Verbrauchs im Inland ungewiss bleiben.
- Die BoJ erwarte, dass der VPI im gesamten Fiskaljahr 2024 über 2% steigen werde, rechne aber auch mit einem anschließenden allmählichen Rückgang.
- Es werde erwartet, dass der Kernverbraucherpreisindex allmählich ansteige und sich dann das Wachstumstempo stabilisiere.
- Die BoJ analysiere den Zyklus des Lohn-Preis-Wachstums und messe den Daten und dem Lohnwachstum in den Unternehmen große Bedeutung bei.
- Die BoJ betone, wie wichtig es sei, die Bewegungen auf den Finanz- und Devisenmärkten und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Preise zu beobachten.
Am Devisenmarkt sehen die Experten von XTB eine entscheidende Reaktion des Yen auf die Rhetorik der BoJ. Der JPY sei heute eine der schwächsten Währungen unter den G10-Ländern. Das Währungspaar USD/JPY gewinne etwa 0,80% und konsolidiere sich um 143,800. Damit verzeichne diese Paarung den dritten Tag in Folge Kursgewinne. Trotz der Rückgänge bleibe USD/JPY jedoch unter dem SMA 200-Durchschnitt. Nach den dynamischen Rückgängen der letzten Wochen sei der Wechselkurs um die Unterstützungsmarke von 141,000-142,000 zum Stillstand gekommen. Die erste Begrenzung des aktuellen Ausbruchs sei die Marke von 145,000, die auch den lokalen Höchststand im Juli dieses Jahres markiert habe. (19.12.2023/alc/a/a)


