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Inverse Zinskurve als Alarmsignal?


25.03.19 11:30
Principal Global Investors

Des Moines (www.anleihencheck.de) - Seema Shah, Global Investment Strategist bei Principal Global Investors (PGI), kommentiert die Reaktionen auf die inverse Zinskurve.

Genau wie die Bedenken hinsichtlich der Verschlechterung des Konjunkturindikators PMI Ende letzten Jahres übertrieben gewesen seien, seien es auch die heutigen Panikreaktionen auf die Inversion der Zinskurve. Die Wirtschaft schwäche sich zwar ab, aber es sei keine Rezession in Sicht. Gleichzeitig sei eine Erinnerung an die Märkte überfällig gewesen, dass die Konjunktur sich abschwäche. In der Tat hätten die Risikomärkte trotz nachlassender Wirtschaftsaktivitäten im Hintergrund eine V-förmige Erholung verzeichnet. Das lasse Raum für Enttäuschungen.

Pessimistische Prognosen von Seiten der EZB und FED hätten an den Märkten eine gewisse Nabelschau ausgelöst. Es bestünden zudem Bedenken, wie die FED sonst noch helfend eingreifen könnte. Ein weiteres Entgegenkommen der FED würde wahrscheinlich eine Reaktion auf eine sich verschlechternde Wirtschafts- und Inflationsprognosen sein und daher von den Risikomärkten nur negativ aufgenommen werden. Es gebe einen Grund, um das Wachstum besorgt zu sein. Aber von einer Rezession auszugehen, sei übertrieben. (Ausgabe vom 22.03.2019) (25.03.2019/alc/a/a)