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Inflationsrate in Großbritannien und Schweden angestiegen
13.12.17 11:20
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Inflation ist in Großbritannien im November auf 3,1% gg. Vj. gestiegen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Damit liege die Inflationsrate um mehr als einen Prozentpunkt oberhalb des Inflationsziels der Notenbank. Der Chef der Bank of England (BoE), Mark Carney, sei somit zum ersten Mal in seiner Amtszeit gezwungen, eine offizielle Note an das Finanzministerium bezüglich eines zu starken Inflationsanstiegs zu verfassen. Vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem "Brexit-Prozess" dürfte sich jedoch hieraus keine grundsätzliche Anpassung des geldpolitischen Kurses der BoE ergeben.
In Schweden sei die Inflationsrate im November ebenfalls angestiegen und habe mit 1,9% gg. Vj. die auf dem Vormonatsniveau liegenden Erwartungen von 1,7% übertroffen. Mit der Aussicht auf ein restriktiveres Vorgehen der Riksbank habe die Schwedische Krone profitiert. Der EUR/SEK (Schwedische Krone)-Kurs sei kurzfristig wieder unter die Marke von 10 SEK gefallen.
Für die Eurozone würden heute die Daten zur Industrieproduktion im Oktober bekannt gegeben. Dabei würden die Analysten mit einem nur leichten Rückgang von -0,4% gg. Vm. (September: -0,6% gg. Vm.) rechnen, was insgesamt die robuste Konjunkturentwicklung bestätigen sollte.
Nach dem Sieg des demokratischen Kandidaten Doug Jones bei der Wahl um den vakanten Senatssitz für den US-Bundesstaat Alabama sei die republikanische Mehrheit in der ersten Kammer des US-Kongresses auf nur noch eine Stimme zusammengeschrumpft. Dies könnte die Pläne der Trump-Administration im Hinblick auf die Umsetzung der Steuerreform sowie der Genehmigung der Finanzierung des geplanten Budgetdefizits potenziell beeinträchtigen. (13.12.2017/alc/a/a)
Damit liege die Inflationsrate um mehr als einen Prozentpunkt oberhalb des Inflationsziels der Notenbank. Der Chef der Bank of England (BoE), Mark Carney, sei somit zum ersten Mal in seiner Amtszeit gezwungen, eine offizielle Note an das Finanzministerium bezüglich eines zu starken Inflationsanstiegs zu verfassen. Vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem "Brexit-Prozess" dürfte sich jedoch hieraus keine grundsätzliche Anpassung des geldpolitischen Kurses der BoE ergeben.
Für die Eurozone würden heute die Daten zur Industrieproduktion im Oktober bekannt gegeben. Dabei würden die Analysten mit einem nur leichten Rückgang von -0,4% gg. Vm. (September: -0,6% gg. Vm.) rechnen, was insgesamt die robuste Konjunkturentwicklung bestätigen sollte.
Nach dem Sieg des demokratischen Kandidaten Doug Jones bei der Wahl um den vakanten Senatssitz für den US-Bundesstaat Alabama sei die republikanische Mehrheit in der ersten Kammer des US-Kongresses auf nur noch eine Stimme zusammengeschrumpft. Dies könnte die Pläne der Trump-Administration im Hinblick auf die Umsetzung der Steuerreform sowie der Genehmigung der Finanzierung des geplanten Budgetdefizits potenziell beeinträchtigen. (13.12.2017/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


