Erweiterte Funktionen
Inflationsrate in Großbritannien auf dem Rückmarsch
19.04.18 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Großbritannien sind die Konsumentenpreise im März geringer gestiegen als allgemein erwartet wurde, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So sei die Inflationsrate auf 2,5% gg. Vj. (Februar: 2,7% gg. Vj.) zurückgefallen und habe sich damit wieder dem zentralen Inflationsziel der Bank of England (BoE) von 2% angenähert, nachdem die Teuerung zum Jahresbeginn noch auf einem Niveau von 3% verharrt habe. Der Rückgang des Inflationsdrucks sei dabei in allen Subkomponenten zu beobachten gewesen, sodass auch die Kerninflationsrate mit 2,2% (Februar: 2,4%) auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2006 gesunken sei.
Vor dem Hintergrund einer deutlich nachlassenden Inflationsdynamik dürfte es der BoE argumentativ zunehmend schwerer fallen, weitergehende Leitzinserhöhungen zu begründen. Während zuletzt im Marktkonsens mit insgesamt drei Zinserhöhungen um jeweils 25 BP bis Ende 2020 gerechnet worden sei, würden die Analysten nur eine einmalige Leitzinsanhebung von 0,50% auf 0,75% auf der nächsten MPC-Sitzung im Mai erwarten.
Unmittelbar nach Veröffentlichung der Inflationsdaten sei der Euro wieder auf Notierungen von über 0,87 GBP gestiegen und habe so seine jüngste Schwächephase gegenüber dem Britischen Pfund stoppen können. Während eine Zinserhöhung im Mai bereits eingepreist sein dürfte, seien mit der rückläufigen Inflation die Aussichten auf darüber hinausgehende Leitzinsanhebungen spürbar gesunken. Dies sollte auch perspektivisch für Notierungen jenseits von 0,87 GBP sorgen. (19.04.2018/alc/a/a)
So sei die Inflationsrate auf 2,5% gg. Vj. (Februar: 2,7% gg. Vj.) zurückgefallen und habe sich damit wieder dem zentralen Inflationsziel der Bank of England (BoE) von 2% angenähert, nachdem die Teuerung zum Jahresbeginn noch auf einem Niveau von 3% verharrt habe. Der Rückgang des Inflationsdrucks sei dabei in allen Subkomponenten zu beobachten gewesen, sodass auch die Kerninflationsrate mit 2,2% (Februar: 2,4%) auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2006 gesunken sei.
Vor dem Hintergrund einer deutlich nachlassenden Inflationsdynamik dürfte es der BoE argumentativ zunehmend schwerer fallen, weitergehende Leitzinserhöhungen zu begründen. Während zuletzt im Marktkonsens mit insgesamt drei Zinserhöhungen um jeweils 25 BP bis Ende 2020 gerechnet worden sei, würden die Analysten nur eine einmalige Leitzinsanhebung von 0,50% auf 0,75% auf der nächsten MPC-Sitzung im Mai erwarten.
Unmittelbar nach Veröffentlichung der Inflationsdaten sei der Euro wieder auf Notierungen von über 0,87 GBP gestiegen und habe so seine jüngste Schwächephase gegenüber dem Britischen Pfund stoppen können. Während eine Zinserhöhung im Mai bereits eingepreist sein dürfte, seien mit der rückläufigen Inflation die Aussichten auf darüber hinausgehende Leitzinsanhebungen spürbar gesunken. Dies sollte auch perspektivisch für Notierungen jenseits von 0,87 GBP sorgen. (19.04.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


