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Inflationsrate im Euroraum steigt im Oktober auf 2,2%
19.11.18 11:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate im Euroraum ist im Oktober von 2,1% auf 2,2% gestiegen, so die Analysten von Postbank Research.
Dies sei am Freitag mit Veröffentlichung der finalen Daten bestätigt worden. Mit Blick auf die einzelnen Preiskomponenten sei der Anstieg dabei auf breiter Front erfolgt. So habe zum einen die Vorjahresrate der Energiepreise weiter von +9,5% auf +10,7% angezogen. Zugleich habe auch die Teuerung bei Industrieprodukten ohne Energie (von +0,3% auf +0,4%) sowie Dienstleistungen (von +1,3% auf +1,5%) zugelegt. Infolgedessen sei die Kerninflationsrate deutlicher von 0,9% auf 1,1% geklettert. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln, Tabak und Alkohol wiederum habe die Dynamik gebremst. Während die gesamte Inflationsrate sich damit weiter in der Nähe des Inflationsziels der EZB bewege, wisse die unterliegende Teuerung - trotz zunehmenden Lohndrucks im Euroraum - bislang nicht zu überzeugen. Die EZB dürfte sich vor diesem Hintergrund kaum unter Druck sehen, den Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik schneller voranzutreiben als bislang avisiert. (19.11.2018/alc/a/a)
Dies sei am Freitag mit Veröffentlichung der finalen Daten bestätigt worden. Mit Blick auf die einzelnen Preiskomponenten sei der Anstieg dabei auf breiter Front erfolgt. So habe zum einen die Vorjahresrate der Energiepreise weiter von +9,5% auf +10,7% angezogen. Zugleich habe auch die Teuerung bei Industrieprodukten ohne Energie (von +0,3% auf +0,4%) sowie Dienstleistungen (von +1,3% auf +1,5%) zugelegt. Infolgedessen sei die Kerninflationsrate deutlicher von 0,9% auf 1,1% geklettert. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln, Tabak und Alkohol wiederum habe die Dynamik gebremst. Während die gesamte Inflationsrate sich damit weiter in der Nähe des Inflationsziels der EZB bewege, wisse die unterliegende Teuerung - trotz zunehmenden Lohndrucks im Euroraum - bislang nicht zu überzeugen. Die EZB dürfte sich vor diesem Hintergrund kaum unter Druck sehen, den Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik schneller voranzutreiben als bislang avisiert. (19.11.2018/alc/a/a)
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