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Inflationsrate in Deutschland zieht wieder an
13.12.17 10:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in Deutschland dürfte im November wieder leicht angestiegen sein und den Rückgang aus dem Vormonat (Oktober: 1,6% gg. Vj.) kompensiert haben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die Analysten würden in diesem Kontext eine im Vergleich zur Vorabschätzung unveränderte Inflationsrate von 1,8% erwarten. In Anbetracht der sehr konstruktiven Konjunktureinschätzungen - der ZEW Indikator zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage sei gestern mit 89,3 Punkten auf den dritthöchsten Wert seit seiner Erhebung gestiegen - und des zuletzt stabil über 60 USD/Barrel liegenden Ölpreises (für die Sorte Brent) sollte sich die Inflationsrate in Deutschland somit perspektivisch an das Inflationsziel der EZB von "knapp unter 2%" annähern. Für die Eurozone als Ganzes sei aber (noch) nicht mit einer entsprechenden Entwicklung zu rechnen.
Die Inflationsentwicklung werde zweifelsohne bei der EZB-Ratssitzung am Donnerstag große Beachtung finden. Der Euro habe sich zuletzt leicht angeschlagen gezeigt und sei zum USD unter die Marke von 1,18 USD zurückgefallen. Ein spürbar ansteigender Inflationsdruck könnte aber denjenigen Ratsmitgliedern weitere Argumente für eine Beendigung des Anleihekaufprogramms im September 2018 liefern, die dem ultralockeren geldpolitischen Kurs der EZB kritisch gegenüberstünden. (13.12.2017/alc/a/a)
Die Analysten würden in diesem Kontext eine im Vergleich zur Vorabschätzung unveränderte Inflationsrate von 1,8% erwarten. In Anbetracht der sehr konstruktiven Konjunktureinschätzungen - der ZEW Indikator zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage sei gestern mit 89,3 Punkten auf den dritthöchsten Wert seit seiner Erhebung gestiegen - und des zuletzt stabil über 60 USD/Barrel liegenden Ölpreises (für die Sorte Brent) sollte sich die Inflationsrate in Deutschland somit perspektivisch an das Inflationsziel der EZB von "knapp unter 2%" annähern. Für die Eurozone als Ganzes sei aber (noch) nicht mit einer entsprechenden Entwicklung zu rechnen.
Die Inflationsentwicklung werde zweifelsohne bei der EZB-Ratssitzung am Donnerstag große Beachtung finden. Der Euro habe sich zuletzt leicht angeschlagen gezeigt und sei zum USD unter die Marke von 1,18 USD zurückgefallen. Ein spürbar ansteigender Inflationsdruck könnte aber denjenigen Ratsmitgliedern weitere Argumente für eine Beendigung des Anleihekaufprogramms im September 2018 liefern, die dem ultralockeren geldpolitischen Kurs der EZB kritisch gegenüberstünden. (13.12.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


