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Inflationsrate in Deutschland wohl weiter über 2%
30.07.18 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Getrieben von steigenden Ölpreisen und einem schwächeren Euro hat sich die Inflationsrate in Deutschland seit Mai über der 2%-Marke festgesetzt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Daran dürfte sich nach Erachten der Analysten auch im Juli nichts geändert haben, auch wenn es für ein neues 5-Jahreshoch (2,3%) wohl nicht reichen werde. So würden die Analysten für die heute anstehende Schnellschätzung mit einem in der Jahresrate im Vergleich zum Vormonat unveränderten Anstieg der Konsumentenpreise von 2,1%, sowohl auf Grundlage des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) als auch der nationalen Berechnungsmethode (CPI) rechnen. Gegenüber Juni würde dies einen Anstieg um 0,4% (HVPI) bzw. 0,3 % (CPI) implizieren, maßgeblich getrieben vom ferienbedingten Preisanstieg bei Pauschalreisen. Aufgrund der trockenen Witterung sei zudem mit Ernteausfällen in Deutschland zu rechnen, die spätestens ab Herbst die Preise für Nahrungsmittel nach oben treiben dürften. Dennoch erwarten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt zum Jahresende 2018, aufgrund dämpfender Basiseffekte für die Jahresrate bei den Energiepreisen, ein Absinken der Inflationsraten unter die 2%-Marke.
Da die EZB am vergangenen Donnerstag keine Änderung ihres geldpolitischen Kurses angedeutet und damit Zinserhöhungen bis "durch den Sommer 2019" ausgeschlossen habe, dürften die Inflationszahlen in Deutschland wenig Potenzial besitzen, den Kurs des Euro zum US-Dollar wieder in Richtung 1,17 USD zu hieven. (30.07.2018/alc/a/a)
Daran dürfte sich nach Erachten der Analysten auch im Juli nichts geändert haben, auch wenn es für ein neues 5-Jahreshoch (2,3%) wohl nicht reichen werde. So würden die Analysten für die heute anstehende Schnellschätzung mit einem in der Jahresrate im Vergleich zum Vormonat unveränderten Anstieg der Konsumentenpreise von 2,1%, sowohl auf Grundlage des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) als auch der nationalen Berechnungsmethode (CPI) rechnen. Gegenüber Juni würde dies einen Anstieg um 0,4% (HVPI) bzw. 0,3 % (CPI) implizieren, maßgeblich getrieben vom ferienbedingten Preisanstieg bei Pauschalreisen. Aufgrund der trockenen Witterung sei zudem mit Ernteausfällen in Deutschland zu rechnen, die spätestens ab Herbst die Preise für Nahrungsmittel nach oben treiben dürften. Dennoch erwarten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt zum Jahresende 2018, aufgrund dämpfender Basiseffekte für die Jahresrate bei den Energiepreisen, ein Absinken der Inflationsraten unter die 2%-Marke.
Da die EZB am vergangenen Donnerstag keine Änderung ihres geldpolitischen Kurses angedeutet und damit Zinserhöhungen bis "durch den Sommer 2019" ausgeschlossen habe, dürften die Inflationszahlen in Deutschland wenig Potenzial besitzen, den Kurs des Euro zum US-Dollar wieder in Richtung 1,17 USD zu hieven. (30.07.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


