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Inflationsdaten weisen der EZB den Weg
28.01.22 10:43
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Nach der FED diese Woche tagt nächste Woche am Donnerstag die EZB, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank.
"Die Inflationsdaten für Januar sollten der EZB den Weg weisen", meine Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Am Mittwoch - also einen Tag vor der EZB-Sitzung - würden die vorläufigen Inflationszahlen der Eurozone für den Januar publiziert. Greil: "Führen Basiseffekte, wie der Wegfall der temporären deutschen Mehrwertsteuersenkung, nicht zu dem erwarteten spürbaren Rückgang der Inflationsrate im Euroraum, käme die EZB noch mehr unter Zugzwang." Greil: "Umso hartnäckiger sich das Inflationsniveau um fünf Prozent hält, desto mehr steigt der Handlungsdruck für die Notenbank."
Bereits am Montag werde die vorläufige deutsche Inflation der EZB einen Anhaltspunkt liefern. In Deutschland würden am Dienstag der Arbeitsmarktbericht für Januar sowie am Freitag Auftragseingangsdaten folgen. Für den Euroraum stehe am Montag das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal auf der Agenda - gefolgt vom Arbeitsmarktbericht für Dezember am Mittwoch, Produzentenpreisen am Donnerstag und Einzelhandelsumsätzen am Freitag. Zudem tage in Europa am Donnerstag auch noch die Bank of England.
Und während in den USA wie in Europa die finalen Einkaufsmanagerindices für Januar publiziert würden, liege der amerikanische Fokus klar auf den Unternehmens-Stimmungsberichten des Institute for Supply Management (ISM) sowie auf dem Januar-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Und in China würden bereits übermorgen die wichtigsten Einkaufsmanagerindices für Januar veröffentlicht. (28.01.2022/alc/a/a)
"Die Inflationsdaten für Januar sollten der EZB den Weg weisen", meine Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Am Mittwoch - also einen Tag vor der EZB-Sitzung - würden die vorläufigen Inflationszahlen der Eurozone für den Januar publiziert. Greil: "Führen Basiseffekte, wie der Wegfall der temporären deutschen Mehrwertsteuersenkung, nicht zu dem erwarteten spürbaren Rückgang der Inflationsrate im Euroraum, käme die EZB noch mehr unter Zugzwang." Greil: "Umso hartnäckiger sich das Inflationsniveau um fünf Prozent hält, desto mehr steigt der Handlungsdruck für die Notenbank."
Bereits am Montag werde die vorläufige deutsche Inflation der EZB einen Anhaltspunkt liefern. In Deutschland würden am Dienstag der Arbeitsmarktbericht für Januar sowie am Freitag Auftragseingangsdaten folgen. Für den Euroraum stehe am Montag das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal auf der Agenda - gefolgt vom Arbeitsmarktbericht für Dezember am Mittwoch, Produzentenpreisen am Donnerstag und Einzelhandelsumsätzen am Freitag. Zudem tage in Europa am Donnerstag auch noch die Bank of England.
Und während in den USA wie in Europa die finalen Einkaufsmanagerindices für Januar publiziert würden, liege der amerikanische Fokus klar auf den Unternehmens-Stimmungsberichten des Institute for Supply Management (ISM) sowie auf dem Januar-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Und in China würden bereits übermorgen die wichtigsten Einkaufsmanagerindices für Januar veröffentlicht. (28.01.2022/alc/a/a)
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