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Inflationsdaten aus den USA und Europa im Anmarsch - Kommt neue Zinsdynamik?
10.06.25 09:19
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Im Blickpunkt in der neuen Woche stehen vor allem die US-Inflationsdaten für Mai, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Die am Mittwoch anstehenden Zahlen dürften zeigen, wie stark die Preise in Nordamerika durch den Handelskrieg bislang gestiegen seien. Experten würden vorerst nur einen leichten Anstieg der Teuerungsrate erwarten.
Im Terminkalender heute stehe zudem das Barometer der Beratungsfirma Sentix für Juni. Dieses zeige an, wie sich die Konjunkturerwartungen der Börsianer in Zeiten des internationalen Handelskonflikts entwickeln würden.
In den Fokus am Donnerstag rücke der US-Index für die Produzentenpreise (PPI) im Mai. Die von den Produzenten erhobenen Preise würden als Vorläufer für die weitere Entwicklung der Verbraucherpreise gelten.
Am Freitag würden die endgültigen deutschen Inflationsdaten für Mai und die Zahlen zur Industrieproduktion in der Euro-Zone im April folgen. Im Rampenlicht bei den Unternehmen stehe eine Reihe wichtiger Technologie-Konferenzen. Gestern habe die jährliche Entwicklerkonferenz WWDC von Apple begonnen.
Ebenfalls zum Wochenstart würden Anleger auf den Startschuss für die London Tech Week blicken. Am Mittwoch beginne in Paris zudem die Branchenkonferenz VivaTech. Konzernbilanzen stünden in der neuen Woche nur wenige auf der Agenda. In den Fokus würden vor allem die Geschäftszahlen von Oracle rücken. Nach mehreren enttäuschenden Quartalszahlen in Folge würden Börsianer auf einen versöhnlichen Abschluss des Geschäftsjahres 2024/2025 hoffen.
Gerüchte über einen möglichen Rückkauf von japanischen Staatsanleihen hätten zu Beginn der Woche den Kursen langlaufender japanischer Papiere verholfen. Die Rendite von 30-jährigen Bonds sei um 5 Basispunkte auf 2,86% gefallen. Erst im vergangenen Monat seien die Renditen ultralanger japanischer Staatsanleihen auf ein Rekordniveau geklettert. Traditionelle Staatsanleiheninvestoren, wie beispielsweise Lebensversicherer, würden dem Markt aufgrund von weltweit steigenden Schuldenständen verstärkt den Rücken zukehren. Die Nachfrage schwinde. (10.06.2025/alc/a/a)
Die am Mittwoch anstehenden Zahlen dürften zeigen, wie stark die Preise in Nordamerika durch den Handelskrieg bislang gestiegen seien. Experten würden vorerst nur einen leichten Anstieg der Teuerungsrate erwarten.
Im Terminkalender heute stehe zudem das Barometer der Beratungsfirma Sentix für Juni. Dieses zeige an, wie sich die Konjunkturerwartungen der Börsianer in Zeiten des internationalen Handelskonflikts entwickeln würden.
Am Freitag würden die endgültigen deutschen Inflationsdaten für Mai und die Zahlen zur Industrieproduktion in der Euro-Zone im April folgen. Im Rampenlicht bei den Unternehmen stehe eine Reihe wichtiger Technologie-Konferenzen. Gestern habe die jährliche Entwicklerkonferenz WWDC von Apple begonnen.
Ebenfalls zum Wochenstart würden Anleger auf den Startschuss für die London Tech Week blicken. Am Mittwoch beginne in Paris zudem die Branchenkonferenz VivaTech. Konzernbilanzen stünden in der neuen Woche nur wenige auf der Agenda. In den Fokus würden vor allem die Geschäftszahlen von Oracle rücken. Nach mehreren enttäuschenden Quartalszahlen in Folge würden Börsianer auf einen versöhnlichen Abschluss des Geschäftsjahres 2024/2025 hoffen.
Gerüchte über einen möglichen Rückkauf von japanischen Staatsanleihen hätten zu Beginn der Woche den Kursen langlaufender japanischer Papiere verholfen. Die Rendite von 30-jährigen Bonds sei um 5 Basispunkte auf 2,86% gefallen. Erst im vergangenen Monat seien die Renditen ultralanger japanischer Staatsanleihen auf ein Rekordniveau geklettert. Traditionelle Staatsanleiheninvestoren, wie beispielsweise Lebensversicherer, würden dem Markt aufgrund von weltweit steigenden Schuldenständen verstärkt den Rücken zukehren. Die Nachfrage schwinde. (10.06.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 20.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


