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Inflationsdaten aus Deutschland: Positive Überraschung in Sicht?
29.11.22 12:30
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die deutschen Inflationsdaten (VPI) für November sind die wichtigsten europäischen Wirtschaftsdaten des Tages, so die Experten von XTB.
Die Daten für ganz Deutschland würden um 14:00 Uhr veröffentlicht und der mittlere Konsens deute darauf hin, dass das Wachstum der Gesamtpreise unverändert bei 10,4% im Jahresvergleich bleibe. Diese Erwartungen könnten jedoch nach der Veröffentlichung der Daten für die einzelnen Bundesländer in der größten europäischen Volkswirtschaft überholt sein. Alle sechs bereits veröffentlichten Werte auf Länderebene hätten eine Verlangsamung des Preiswachstums im November gezeigt. Dies sei ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Bericht um 14:00 Uhr keine unveränderte Inflation zeigen werde und stattdessen nach unten überraschen werde.
VPI-Werte auf Länderebene für November (im Jahresvergleich):
- Nordrhein Westfalen: 10,4% vs.11,0% zuvor
- Hessen: 9,7% vs.9,9% zuvor
- Baden Württemberg: 9,6% vs.9,8% zuvor
- Bayern: 10,9% vs.11,0% zuvor
- Brandenburg: 10,5% vs.10,8% zuvor
- Sachsen: 9,9% vs.10,1% zuvor
Zu beachten sei auch, dass der heute um 9:00 Uhr veröffentlichte spanische Verbraucherpreisindex für November ebenfalls überrascht habe und von 7,3% auf 6,6% zurückgegangen sei (Erwartung 7,5%). Sollte sich die Inflation in Deutschland ebenfalls verlangsamen, könnte die EZB mehr Gründe haben, das Tempo der Straffung auf 50 Basispunkte im Dezember zu verlangsamen, nach 75 Basispunkten bei den beiden vorherigen Sitzungen. (29.11.2022/alc/a/a)
Die Daten für ganz Deutschland würden um 14:00 Uhr veröffentlicht und der mittlere Konsens deute darauf hin, dass das Wachstum der Gesamtpreise unverändert bei 10,4% im Jahresvergleich bleibe. Diese Erwartungen könnten jedoch nach der Veröffentlichung der Daten für die einzelnen Bundesländer in der größten europäischen Volkswirtschaft überholt sein. Alle sechs bereits veröffentlichten Werte auf Länderebene hätten eine Verlangsamung des Preiswachstums im November gezeigt. Dies sei ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Bericht um 14:00 Uhr keine unveränderte Inflation zeigen werde und stattdessen nach unten überraschen werde.
- Nordrhein Westfalen: 10,4% vs.11,0% zuvor
- Hessen: 9,7% vs.9,9% zuvor
- Baden Württemberg: 9,6% vs.9,8% zuvor
- Bayern: 10,9% vs.11,0% zuvor
- Brandenburg: 10,5% vs.10,8% zuvor
- Sachsen: 9,9% vs.10,1% zuvor
Zu beachten sei auch, dass der heute um 9:00 Uhr veröffentlichte spanische Verbraucherpreisindex für November ebenfalls überrascht habe und von 7,3% auf 6,6% zurückgegangen sei (Erwartung 7,5%). Sollte sich die Inflation in Deutschland ebenfalls verlangsamen, könnte die EZB mehr Gründe haben, das Tempo der Straffung auf 50 Basispunkte im Dezember zu verlangsamen, nach 75 Basispunkten bei den beiden vorherigen Sitzungen. (29.11.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 20.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


