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Inflationsdaten im Fokus
28.06.19 10:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Für die USA und die Eurozone werden heute Inflationsdaten veröffentlicht, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Diese seien von erhöhter Relevanz. Immerhin hätten sich zuletzt sowohl die US-FED als auch die EZB mit dem gedämpften Preisauftrieb unzufrieden gezeigt und eine geldpolitische Lockerung in Aussicht gestellt. In der Eurozone dürfte die Schnellschätzung für den Monat Juni einen Anstieg der Kernrate ausweisen. Der im Vergleich zum Vormonat niedrigere Ölpreis werde den Berechnungen der Analysten zu Folge die Energiepreise stark dämpfen. Die Teuerung der Nahrungsmittel dürfte dagegen zugelegt haben. In Summe sollte die Gesamtrate bei 1,2% p.a. verharren.
Neben den Daten sei die Politik ein wichtiger Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Heute habe der G20-Gipfel begonnen, im Zuge dessen die USA und China ihre Handelbeziehungen würden verhandeln wollen. Andere große Staaten würden die beiden Parteien zu einem Kompromiss drängen, die ständige Unsicherheit habe inzwischen weltweit merkliche Bremsspuren in der Stimmung von Unternehmenslenkern erzeugt. Zwar könne jederzeit ein Tweet des US-Präsidenten über den Stand der Verhandlungen Aufschluss geben. Ein echtes Ergebnis zum Gesprächsverlauf gebe es vermutlich aber erst am Samstag.
Am Primärmarkt habe gestern Italien Fixzinsanleihen mit Laufzeit 7/2024 und 8/2029 zu einer Rendite von 1,34% und 2,09% platziert. Des Weiteren sei eine variabel verzinste Anleihe mit Fälligkeit 1/2025 zu einer durchschnittlichen Rendite von 1,6% auktioniert worden. Die Emissionen seien zwischen 1,3 und 1,7fach überzeichnet gewesen. Das Gesamtvolumen habe rund EUR 6 Mrd. betragen. (28.06.2019/alc/a/a)
Diese seien von erhöhter Relevanz. Immerhin hätten sich zuletzt sowohl die US-FED als auch die EZB mit dem gedämpften Preisauftrieb unzufrieden gezeigt und eine geldpolitische Lockerung in Aussicht gestellt. In der Eurozone dürfte die Schnellschätzung für den Monat Juni einen Anstieg der Kernrate ausweisen. Der im Vergleich zum Vormonat niedrigere Ölpreis werde den Berechnungen der Analysten zu Folge die Energiepreise stark dämpfen. Die Teuerung der Nahrungsmittel dürfte dagegen zugelegt haben. In Summe sollte die Gesamtrate bei 1,2% p.a. verharren.
Neben den Daten sei die Politik ein wichtiger Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Heute habe der G20-Gipfel begonnen, im Zuge dessen die USA und China ihre Handelbeziehungen würden verhandeln wollen. Andere große Staaten würden die beiden Parteien zu einem Kompromiss drängen, die ständige Unsicherheit habe inzwischen weltweit merkliche Bremsspuren in der Stimmung von Unternehmenslenkern erzeugt. Zwar könne jederzeit ein Tweet des US-Präsidenten über den Stand der Verhandlungen Aufschluss geben. Ein echtes Ergebnis zum Gesprächsverlauf gebe es vermutlich aber erst am Samstag.
Am Primärmarkt habe gestern Italien Fixzinsanleihen mit Laufzeit 7/2024 und 8/2029 zu einer Rendite von 1,34% und 2,09% platziert. Des Weiteren sei eine variabel verzinste Anleihe mit Fälligkeit 1/2025 zu einer durchschnittlichen Rendite von 1,6% auktioniert worden. Die Emissionen seien zwischen 1,3 und 1,7fach überzeichnet gewesen. Das Gesamtvolumen habe rund EUR 6 Mrd. betragen. (28.06.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


