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Inflations- und "Hard-Brexit"-Gefahren sinken
20.03.18 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nachdem sich die Inflationsrate in Großbritannien in den letzten Monaten auf einem Niveau um 3,0% stabilisiert hatte, ist in der Februarerhebung mit 2,9% gg. Vj. erstmals seit August 2017 wieder mit einem Wert unter dieser Marke zu rechnen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Auch die Kerninflationsrate dürfte gegenüber dem Vormonat (Januar: 2,7%) leicht auf 2,6% gefallen sein. Insgesamt bleibe der Inflationsdruck z. B. im Vergleich zur Eurozone aber insgesamt hoch. Unterdessen dürfte die gestrige Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und der britischen Regierung über eine Übergangsphase nach dem offiziellen Austritt Großbritanniens aus der EU am 29.März 2019 die Wahrscheinlichkeit eines "Hard-Brexits" deutlich reduzieren. Somit würden auch die damit verbundenen Gefahren für die wirtschaftliche Entwicklung sinken. Die Übergangsphase solle dabei bis maximal Ende 2020 dauern. Währenddessen würden die aktuellen Regelungen des Europäischen Binnenmarktes ebenso wie die Zahlungsverpflichtungen Großbritanniens an den EU-Haushalt bestehen bleiben. Insgesamt sollte daher die von den Analysten erwartete Leitzinserhöhung durch die Bank of England um 25 BP im Mai wahrscheinlicher werden.
In Folge der Verständigung über eine Übergangsphase habe der Euro gegenüber dem Pfund deutlich nachgegeben und bei Kursen um 0,875 GBP notiert. Im Falle einer sich abzeichnenden Leitzinserhöhung dürfte das Pfund perspektivisch sogar noch weiteres Aufwertungspotenzial besitzen. (20.03.2018/alc/a/a)
Auch die Kerninflationsrate dürfte gegenüber dem Vormonat (Januar: 2,7%) leicht auf 2,6% gefallen sein. Insgesamt bleibe der Inflationsdruck z. B. im Vergleich zur Eurozone aber insgesamt hoch. Unterdessen dürfte die gestrige Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und der britischen Regierung über eine Übergangsphase nach dem offiziellen Austritt Großbritanniens aus der EU am 29.März 2019 die Wahrscheinlichkeit eines "Hard-Brexits" deutlich reduzieren. Somit würden auch die damit verbundenen Gefahren für die wirtschaftliche Entwicklung sinken. Die Übergangsphase solle dabei bis maximal Ende 2020 dauern. Währenddessen würden die aktuellen Regelungen des Europäischen Binnenmarktes ebenso wie die Zahlungsverpflichtungen Großbritanniens an den EU-Haushalt bestehen bleiben. Insgesamt sollte daher die von den Analysten erwartete Leitzinserhöhung durch die Bank of England um 25 BP im Mai wahrscheinlicher werden.
In Folge der Verständigung über eine Übergangsphase habe der Euro gegenüber dem Pfund deutlich nachgegeben und bei Kursen um 0,875 GBP notiert. Im Falle einer sich abzeichnenden Leitzinserhöhung dürfte das Pfund perspektivisch sogar noch weiteres Aufwertungspotenzial besitzen. (20.03.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


