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Inflation vernichtet Vermögen - Realrenditen deutlich im Minus
07.03.17 12:00
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Schlechte Nachrichten für Sparer. Denn die Inflationsraten sind im Februar im Euroraum auf 2% und in Deutschland sogar auf 2,2% gestiegen, den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
Von den Zinsen, sofern man diese am Kapitalmarkt überhaupt noch erzielen könne, bleibe den Anlegern real im besten Falle nichts. In der Regel müsse er, wenn er ausschließlich zinsorientiert denke, sogar drauflegen, weil die Kaufkraft seiner Ersparnisse um die Höhe der Preissteigerung sinke. Anders sehe die Rechnung mit Aktien aus, deren Dividenden alleine betrachtet oft schon so renditestark seien, dass sie die Kaufkraft problemlos erhalten würden. Würden Kursgewinne zu den Dividendenerträgen hinzugerechnet, seien höchst attraktive Zusatzgewinne möglich, die Erträgen aus Sparguthaben um Längen voraus seien.
Die Treiber für den Anstieg der Teuerungsrate seien Energieprodukte (+7%), der Anstieg von Nahrungsmitteln (+4,4%) sowie etwas schneller anziehende Dienstleistungspreise. Der Anstieg der Inflation habe die Diskussion über die fortgesetzt stark expansive Geldpolitik der EZB angeheizt. Politiker und Vertreter der Bundesbank hätten eine Abkehr von der Geldvermögen vernichtenden Politik gefordert. So verlören deutsche Anleger binnen eines Jahres bei einem geschätzten Sparvermögen von 5 Billionen Euro und einer Inflation von 2% rund 100 Milliarden Euro, wodurch die Kaufkraft von Sparern und Rentnern geschmälert werden würde.
Die Spitze der EZB habe im Dezember letzten Jahres gegen die Einwände der Bundesbank beschlossen, das Anleihekaufprogramm von April bis Ende 2017 mit monatlich 60 Milliarden Euro fortzuführen. Spekulationen hinsichtlich eines Kurswechsels der EZB seien verfrüht. Die Mehrheit im EZB-Rat interpretiere den aktuellen Inflationsanstieg als temporär vom Ölpreis getrieben und verweise auf die niedrige Kerninflation. Sie läge, ohne Energie und Lebensmittel, bei lediglich 0,9%. (Ausgabe März 2017) (07.03.2017/alc/a/a)
Von den Zinsen, sofern man diese am Kapitalmarkt überhaupt noch erzielen könne, bleibe den Anlegern real im besten Falle nichts. In der Regel müsse er, wenn er ausschließlich zinsorientiert denke, sogar drauflegen, weil die Kaufkraft seiner Ersparnisse um die Höhe der Preissteigerung sinke. Anders sehe die Rechnung mit Aktien aus, deren Dividenden alleine betrachtet oft schon so renditestark seien, dass sie die Kaufkraft problemlos erhalten würden. Würden Kursgewinne zu den Dividendenerträgen hinzugerechnet, seien höchst attraktive Zusatzgewinne möglich, die Erträgen aus Sparguthaben um Längen voraus seien.
Die Treiber für den Anstieg der Teuerungsrate seien Energieprodukte (+7%), der Anstieg von Nahrungsmitteln (+4,4%) sowie etwas schneller anziehende Dienstleistungspreise. Der Anstieg der Inflation habe die Diskussion über die fortgesetzt stark expansive Geldpolitik der EZB angeheizt. Politiker und Vertreter der Bundesbank hätten eine Abkehr von der Geldvermögen vernichtenden Politik gefordert. So verlören deutsche Anleger binnen eines Jahres bei einem geschätzten Sparvermögen von 5 Billionen Euro und einer Inflation von 2% rund 100 Milliarden Euro, wodurch die Kaufkraft von Sparern und Rentnern geschmälert werden würde.
Die Spitze der EZB habe im Dezember letzten Jahres gegen die Einwände der Bundesbank beschlossen, das Anleihekaufprogramm von April bis Ende 2017 mit monatlich 60 Milliarden Euro fortzuführen. Spekulationen hinsichtlich eines Kurswechsels der EZB seien verfrüht. Die Mehrheit im EZB-Rat interpretiere den aktuellen Inflationsanstieg als temporär vom Ölpreis getrieben und verweise auf die niedrige Kerninflation. Sie läge, ohne Energie und Lebensmittel, bei lediglich 0,9%. (Ausgabe März 2017) (07.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


